Neubau unserer Schule: Was geschah bisher?

Bericht von der Präsentation der Neubauplanung vom 23.11.04

von Robert Philipp

Ulla Gabel hatte im Namen des AK Neubaus zu diesem Abend geladen. Nach ein paar kurzen Einleitungsworten von Werner Mooseder stellte uns die Architektin Carola Hain-Fischer in einer Power Point Präsentation die Planungsschritte vom Anfang bis zur fertiggestellten und am 18.11.04 abgegebenen schulaufsichtlichen Genehmigungsplanung vor.

Als Planungsgrundlage vor Beginn der Entwurfsplanung lag der Bebauungsplanentwurf der Stadt Dachau vor, in dem die Montessorischule, die öffentliche Grundschule, eine Turnhalle und Außensportflächen eingetragen sind. Der Verein hat eine geomantische Untersuchung des Baugeländes für unsere Schule zwecks Grundlagenermittlung veranlasst. Diese Grundlagen, die Wünsche und Anregungen der Lehrer, Schüler und Eltern sowie die Vorgaben der staatlichen Genehmigungsbehörde hat das Architekturbüro Hain-Fischer in ihrem Konzept berücksichtigt. Zum Beispiel wurde aufgrund der geomantischen Untersuchung der Eingang der Schule am danach sinnvollsten Platz situiert. Viele Ergebnisse von Diskussionen und Anregungen sind in den Schulbau, wie er heute geplant ist, eingeflossen. Nur was im Raumprogramm der Regierung von Oberbayern genehmigt worden ist und unter den staatlichen festgelegten Maximalkosten bleibt, wird zu 80% gefördert. Die Planung hat diese Maximalwerte eingehalten und das Raumprogramm optimal umgesetzt. Die 20% Baukosten, die beim Verein bleiben, können durch bestehende Mittel und Kredite abgedeckt werden. Die zu überbrückende Zwischenfinanzierung bis zum nicht festgelegtem Zeitpunkt des Geldflusses der Fördermittel (wird vom Staat so gehandhabt) ist ebenfalls durch uns zu leisten. Dieser Teil der Finanzierung stellt uns vor die Aufgabe, zusätzliches Geld zu erwirtschaften (z.B. zinsgünstige Kredite durch Vereinsmitglieder, Sponsoring etc.) und auch das unbedingt erforderliche Engagement der Eltern für z.B. zusätzliche Elternarbeit anzuschieben. In diesem Zusammenhang ist es unbedingt erforderlich, dass alle Eltern und Vereinsmitglieder den Schulneu als gemeinsames Projekt für unsere Kinder verstehen und sich jeder mit seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten einbringt.

Zurück zur Planung. Der jetzige Stand sieht folgendermaßen aus:

  • Die Schule besteht aus zwei "Klassenhäusern", einer "öffentlichen" Verkehrszone (Aula, Cafeteria etc.) und wird zur Straße durch den "halböffentlichen" Gebäuderiegel mit Verwaltung und Fachräumen abgegrenzt.
  • Im Erdgeschoss ist vorgesehen, die Klassen 1-3 mit direktem Zugang zu den Gartenflächen sowie die beantragte Ganztagesbetreuung unterzubringen.
  • Im 1. OG soll die Jahrgangsstufe 4-6 einziehen, die z.B. einen Black-Box-Mehrzweckraum erhält.
  • Im 2. OG werden sich die Jahrgangsstufen 7-10 aufhalten, dort wie auch im 1. OG sind auch überwiegend die Fachräume angeordnet.

Frau Szougat, unsere Landschaftsarchitektin, erläuterte im Anschluss die bisherige Garten- und Landschaftsplanung. Im Pausenhof zwischen den beiden Klassenhäusern und zur westlichen Grundgrenze hin werden eine ganze Reihe von unseren Wünschen wie ein Wasserlauf, viel Grün, Bäume, Klettermöglichkeiten etc. in der überzeugenden Planung umgesetzt. Frau Szougat erläuterte auch noch die Sport- und Freiflächenplanung mit der Lage des Rasenspielfeldes, der 100m Laufbahn und, und , und...,

Impressionen vom Brainstorm-Abend der Eltern am 13.07.04

Robert Philipp, der Vertreter des Elternbeirats im AK Neubau, hatte alle Eltern zu einem Informations- und Diskussionsabend in die Schule geladen.

Roland Grüttner stellte die Änderungen im pädagogischen Konzept vor, welche mit dem Umzug in die neue Schule einhergehen werden. Die Jahrgangsmischung soll zukünftig auch in der Sekundarstufe praktiziert werden. Geplant ist eine neue Mischung aus den Jahrgangsstufen 1-3; danach 4-6; dann 7-8 und schließlich 9-10. Anhand von drei PDF-Dateien werden altes Modell und neues Modell sowie die beiden Möglichkeiten der Aufteilung der Schüler verdeutlicht. Die Schülerzahl wird auf etwa 350 angehoben werden, die Sekundarstufe ist damit im offiziellen Sprachgebrauch zweizügig.

Carola Hain-Fischer, unsere Architektin, und Werner Mooseder erläuterten den Ist-Zustand des Projekts. Das Grundstück, welches für unsere Schule vorgesehen ist, liegt an der Theodor-Heuss-Strasse, dort wo im Moment noch Sportanlagen sind. Es ist etwa 7000 - 7500 qm groß; unser Nachbar wird eine Grundschule sein. Auch wenn der Vertrag für den Grundstückskauf noch nicht unterzeichnet ist, muss die Planung auf unserer Seite nun zügig voranschreiten, damit wir in diesem Jahr noch einen Entwurf einreichen und uns somit die zur Zeit gültigen Förderungskonditionen sichern können. Von Seiten der Regierung ist ein festes Raumprogramm für eine Schule der geplanten Größe vorgegeben. Alles, was darüber hinausgeht, muss der Verein entscheiden und finanzieren.

Für den nun folgenden Diskussionsteil hatte Robert Philipp vier Themengebiete vorgegeben: Material, Atmosphäre, erweitertes Raumangebot und Außenanlagen.

An vier runden Tischen wurden dank großer Teilnehmerzahl viele Ideen und Wünsche zusammengetragen. Diese wurden abschließend zu fünf Hauptpunkten je Themengebiet zusammengefasst.

Carola Hain-Fischer schrieb und schrieb...