So muss Schule – Eindrücke von der Fachtagung des Bündnis Gemeinschaftsschule Bayern 2026 an der Montessorischule-Dachau
April 2026 | Konstanze Fiola




Am 24. und 25. April 2026 war unsere Montessori-Schule in Dachau bereits zum zweiten Mal Gastgeber der Fachtagung des Bündnis Gemeinschaftsschule Bayern. Unter dem Motto „So muss Schule“ kamen zahlreiche Pädagog:innen, Erzieher:innen, Expert:innen und Interessierte zusammen. Sie alle einte ein Ziel: der Austausch über die dringend notwendige Transformation unseres Bildungssystems – nicht nur in Bayern, sondern in ganz Deutschland.
Eine Schule für alle – warum Gemeinschaftsschule?Das Bündnis Gemeinschaftsschule Bayern setzt sich seit Jahren für die Einführung einer Gemeinschaftsschule als zusätzliche Schulart in Bayern ein. Dahinter steht eine klare Vision: Schule muss ein Ort sein, an dem alle Kinder gemeinsam lernen können – unabhängig von Herkunft, Leistungsstand oder sozialem Hintergrund.
Denn Schule sollte Kindern Räume eröffnen, in denen sie sich zu starken, demokratischen und am Gemeinwohl orientierten Persönlichkeiten entwickeln können. Dafür braucht es eine grundlegende Veränderung der Lehr- und Lernkultur – eine Kultur, die sich besonders gut in Gemeinschaftsschulen verwirklichen lässt.
Auftakt mit Margret Rasfeld: Schule im AufbruchNach der Begrüßung startete die Tagung am Freitag mit einem inspirierenden Vortrag von Margret Rasfeld. Die ehemalige Schulleiterin und bundesweit bekannte Bildungsinnovatorin gilt als eine der prägenden Stimmen für Schultransformation in Deutschland.
Rasfeld ist Mitgründerin der Initiative Schule im Aufbruch, die Schulen dabei unterstützt, sich zu Lernorten zu entwickeln, an denen Potenzialentfaltung, Eigenverantwortung und gesellschaftliches Engagement im Mittelpunkt stehen.
In ihrem Vortrag zeichnete Rasfeld ein eindrückliches Bild des Aufbruchs, den sie bereits vielerorts in Deutschland begleitet und der im vollen Gange ist. Sie machte deutlich, dass sich Schule in einem tiefgreifenden Transformationsprozess befindet – hin zu mehr Menschlichkeit, Individualisierung und Sinnorientierung.
Besonders bewegend war, dass auch Schüler*innen zu Wort kamen. Sie berichteten offen von ihren inneren Konflikten, von Leistungsdruck, Angst vor dem Scheitern und dem Gefühl, nicht gesehen zu werden. Gleichzeitig formulierten sie klar, was sie sich wünschen: mehr Mitbestimmung, mehr Vertrauen und ein Lernen, das Sinn macht.
Reinhard Stähling: Effektive Lernzeit erhöhenEin weiterer Höhepunkt des Freitags war der Vortrag von Reinhard Stähling. Der ehemalige Schulleiter der PRIMUS-Schule Berg Fidel–Geist in Münster brachte seine langjährige Erfahrung aus der Praxis ein.
Stähling leitete eine Schule in einem sozialen Brennpunkt – geprägt von großer Heterogenität: unterschiedliche familiäre Hintergründe, vielfältige kulturelle Prägungen und stark variierende Lernvoraussetzungen, wie zum Beispiel Eltern, die nicht die deutsche Sprache sprechen. Seine zentrale Botschaft: „Nicht fragen, einfach machen.“
Er plädierte für eine Pädagogik der Vielfalt, die Unterschiede nicht als Problem, sondern als Chance begreift. Sein Ansatz zeigt, dass gemeinsames Lernen in heterogenen Gruppen nicht nur möglich, sondern besonders wirksam ist.
Bereits 1980 begannen Stähling und das Kollegium in Berg-Fidel mit einem grundlegenden Veränderungsprozess – mit dem Ziel, Lehrkräften mehr Zeit für einzelne Kinder zu ermöglichen und damit effektiveres Lernen zu fördern. Seither wurde vieles weiter entwickelt, der gebundene Ganztag, der den Schüler:innen ein hohes Maß an Verlässlichkeit bietet, altersgemischte Lerngruppen und das Sitzenbleiben wurde abgeschafft.
Stähling vertritt darüber hinaus klare gesellschaftspolitische Positionen. So formuliert er ein deutliches Plädoyer gegen jede Form von Aussonderung im Schulsystem und stellt die These auf, dass selektierende Schulformen problematische gesellschaftliche Wirkungen entfalten können. Provokant bringt er auch die Verantwortung der Lehrenden auf den Punkt: „Da, wo Ungehorsam praktiziert wird, gibt es oft mehr Erfolg im Schulsystem.“
Stefan Ruppaner: „Unterricht ist aller Übel Anfang“Der Samstagmorgen begann mit dem pointierten Vortrag von Stefan Ruppaner, einem der bekanntesten Bildungsreformer Deutschlands. Ruppaner, ehemaliger Schulleiter der Alemannenschule Wutöschingen (Deutscher Schulpreis 2019 und 2021), steht für radikale Veränderungen im Bildungssystem. Sein Credo: „Unterricht ist aller Übel Anfang.“
Er kritisiert den klassischen Frontalunterricht scharf und fordert nicht weniger als dessen Abschaffung. Unterricht, so Ruppaner, fixiere die Lehrkräfte in einem falschen Mindset, binde zu viele zeitliche Ressourcen und halte Kinder vom eigentlichen Lernen ab.
Stattdessen setzt er auf die sogenannte Schmetterlingspädagogik – ein Konzept, das selbstorganisiertes Lernen in den Mittelpunkt stellt und durch eine Vielfalt an gemeinsamen Projekten ergänzt. An seiner Schule hat er dieses Modell erfolgreich umgesetzt: Schüler:innen arbeiten eigenverantwortlich, strukturieren ihren Lernprozess selbst und kombinieren Freiarbeit mit gezielten Inputs.
Ruppaner betont: „Alles, was nicht verboten ist, ist erlaubt.“
Sein Appell richtet sich besonders an Lehrkräfte: Sie sollen ihre Ängste überwinden, mutiger werden und die vorhandenen Freiräume im System nutzen. Denn das größte Potenzial liege oft genau in dem, was nicht explizit geregelt ist.
In der anschließenden Diskussion bestand am Ende viel Konsens: über die dringende Notwendigkeit der Transformation des deutschen Bildungssystems, der Weiterentwicklung von Lernen und der Forderung nach Haltung der für die Bildung unserer Kinder Verantwortlichen. Es wurde aber auch intensiv darüber debattiert, ob diese Form des Lernens wirklich für alle Kinder geeignet ist. Ruppaners Fazit bleibt klar: „Mehr echte Entscheidungen in die Hände der Kinder legen.“
Montessori-Pädagogik setzt bereits um, was Wissenschaftler:innen und Expertinnen fordernMargret Rasfeld, Stefan Ruppaner und auch Reinhard Stähling betonten immer wieder, dass an Montessori-Schulen bereits seit langem genau die wirksamen Strukturen gelebt werden: Jahrgangsmischung, kein Sitzenbleiben, keine Noten.
Bayerische Schülerbewegung (BSB): „Schluss mit Abfragen und Exen“Bereits Im Juni 2024 hat die Gymnasiastin Amelie N., damals 17 Jahre alt, den ersten Schritt gemacht. Genervt von ständiger Prüfungsangst startete sie die Petition „Schluss mit Abfragen und Exen!“
Die Petition gegen unangekündigte Leistungsnachweise („Exen“) konnte über 50.000 Unterschriften sammeln. Damit stieß sie eine breite bildungspolitische Debatte in Bayern an. Auf der Fachtagung erläuterten Mitglieder der Initiative, wie es weiter ging und geht. Auch wenn die politischen Forderungen bislang nicht umgesetzt wurden, zeigt sich die Gruppe kämpferisch. Inzwischen engagieren sich die Schüler:innen auch gegen das Sitzenbleiben und planen weitere Aktionen.
Ihr Engagement macht deutlich: Schüler:innen sind längst aktive Gestalter:innen der Bildungsdebatte.
Tim Wiegelmann: Inklusion neu denkenEin weiterer bewegender Beitrag kam von Tim Wiegelmann, der sich selbst als „Bildungsrebell“ bezeichnet. In seinem Vortrag „Selektion als Grenzerfahrung – Inklusion als Verbindung“ schilderte er eindrücklich seine eigenen Erfahrungen: Als Kind mit Handicap wurde Wiegelmann zunächst auf eine Förderschule geschickt. Seine Perspektive ist klar und kritisch: Die bisherigen Inklusionsbemühungen seien vielfach gescheitert. Er kritisiert, dass enorme Ressourcen in separierende Systeme fließen, statt echte Teilhabe zu ermöglichen. Nach Wiegelmann ist der Auftrag der Schule klar: Sie muss dafür sorgen, dass Menschen füreinander Bedeutung bekommen. Bildung und Inklusion sind für ihn untrennbar – ja, im Kern sogar identisch.
Wiegelmann fordert ein radikales Umdenken: Schule müsse ein Ort sein, an dem alle selbstverständlich dazugehören – nicht als Ausnahme, sondern als Normalität.
Leonie Feitenhansl: Mut zur Praxis und zum TeilenDen Abschluss der Tagung bildete der Vortrag von Leonie Feitenhansl. Die ausgebildete Grundschullehrerin, die an unserer Montessori-Schule in Dachau als Klassenlehrerin eine 7. Klasse unterrichtet, ist Gründerin der Plattform Kunstundstunde, die auf Instagram über 80.000 Menschen erreicht.
Feitenhansl unterrichtet nach dem sogenannten Churer-Modell, das sie zunächst vorstellte, bevor sie ihren eigenen Weg als Lehrerin und Content Creatorin schilderte. Ihre Plattform entstand aus einem ganz praktischen Bedürfnis heraus: dem Wunsch, Erfahrungen aus dem Unterricht – Erfolge wie Misserfolge – zu teilen und sich mit anderen Lehrkräften auszutauschen.
Kunstundstunde ist heute ein Raum für kollegiale Reflexion, Inspiration und Diskussion über konkrete Unterrichtsansätze. Es geht nicht um perfekte Lösungen, sondern um ehrliches Ausprobieren und gemeinsames Lernen.
Im Zentrum ihres pädagogischen Handelns stehen konsequent die Bedürfnisse der Kinder. Feitenhansl macht Mut, neue Wege zu gehen, Dinge auszuprobieren und auch Rückschläge als Teil des Prozesses zu verstehen.
Ihr Fazit: Wir müssen den Mut haben, Veränderungen jeden Tag weiter voranzutreiben. Rückschläge sind kein Scheitern, sondern Ausgangspunkt für neue Ideen.
Fazit: Der Aufbruch ist in vollem GangeDie abschließende Diskussion war geprägt von einer Vielzahl an Ideen, Eindrücken und offenen Fragen. Sie zeigte, wie groß der Bedarf an Austausch ist – und wie viele Themen noch weitergedacht werden wollen.
Was in Dachau deutlich wurde: Der Aufbruch hat nicht nur begonnen – er ist längst in vollem Gange.
Immer mehr Menschen im Bildungssystem sind bereit, diesen notwendigen Transformationsprozess aktiv mitzugestalten. Sie bringen Mut, Überzeugung und Tatkraft mit.
Eine andere Schule ist möglich. Und sie entsteht – Schritt für Schritt.
Jeder kann sich engagieren.
Weitere Informationen unter: https://buendnis-gemeinschaftsschule-bayern.de
Kreative Knollen und fantastische Früchte – Kunstunterricht in den achten Klassen
April 2026 | Konstanze Fiola

In den achten Klassen unserer Monte Dachau ging es im Kunstunterricht in den vergangenen Wochen besonders kreativ zu. Statt klassischer Stillleben stand ein außergewöhnlicher Gestaltungsauftrag im Mittelpunkt: Die Schüler:innen sollten jeweils zwei verschiedene Obst- und/oder Gemüsesorten miteinander verschmelzen und daraus eine völlig neue, fantasievolle Kreation entwickeln.
Der kreative Prozess begann mit Skizzen. Mit viel Ideenreichtum wurden unterschiedliche Kombinationen ausprobiert, Formen verändert und neue Eigenschaften erfunden. Aus Äpfeln wurden plötzlich exotische Mischwesen, Karotten erhielten ungewöhnliche Strukturen, und auch bislang unbekannte Früchte nahmen auf dem Papier erste Gestalt an.
Im nächsten Schritt ging es an die praktische Umsetzung: Mit trockenem Ton wurden die zuvor entworfenen Ideen plastisch ausgearbeitet. Dabei war nicht nur Vorstellungskraft gefragt, sondern auch handwerkliches Geschick. Formen mussten aufgebaut, Details herausgearbeitet und Proportionen bedacht werden. Schritt für Schritt entstanden so einzigartige Kunstwerke.
Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Ganz fantastische Knollenkreationen und Beerenwunder sind entstanden – darunter auch die beeindruckende „Drachenbeere“, die mit ihrer ungewöhnlichen Form und Struktur besonders ins Auge fällt. Jede Arbeit erzählt ihre eigene kleine Geschichte und zeigt, wie vielfältig und originell die Ideen der Schüler:innen sind.
Warum kreatives Gestalten in der Montessori-Pädagogik so wichtig istDas Arbeiten mit Ton und das eigenständige Entwickeln von Ideen sind zentrale Elemente der Montessori-Pädagogik. Hier geht es nicht nur darum, ein schönes Endprodukt zu schaffen, sondern vor allem um den Weg dorthin. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit haben, selbst aktiv zu werden, eigene Entscheidungen zu treffen und ihre Kreativität frei zu entfalten.
Eigentonkunst – also das Gestalten mit den eigenen Händen – fördert dabei auf besondere Weise die Verbindung von Denken und Handeln. Beim Modellieren wird nicht nur die Feinmotorik geschult, sondern auch das räumliche Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit, Probleme kreativ zu lösen. Schüler:innen erleben unmittelbar, wie aus einer Idee Schritt für Schritt ein greifbares Ergebnis entsteht.
Zugleich stärkt diese Art des Arbeitens das Selbstvertrauen: Wer eigenständig gestaltet, erlebt Selbstwirksamkeit. Fehler werden nicht als Scheitern verstanden, sondern als Teil des Lernprozesses. Genau diese Haltung ist ein wesentlicher Bestandteil der Montessori-Pädagogik.
Handwerkliches Arbeiten, kreatives Gestalten und eigenverantwortliches Handeln gehen dabei Hand in Hand. Sie ermöglichen es den Jugendlichen, ihre individuellen Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln – und dabei vielleicht auch ganz neue, fantastische „Früchte“ hervorzubringen.
Nachhaltigkeit zum Anfassen - Unser ReUse Spot
April 2026 | Konstanze Fiola


An unserer Monte wird Lernen nicht nur im Klassenzimmer gedacht, sondern im Alltag gelebt. Ein wunderbares Beispiel dafür ist unser neuer ReUse Spot – ein Tauschregal, das von der Klasse 8B ins Leben gerufen wurde und seit Ende Januar unsere Aula bereichert.
Was ist ein ReUse Spot?Ein Reuse Spot – auch Tauschregal genannt – ist ein Ort, an dem gut erhaltene Gegenstände ein zweites Leben bekommen. Kinder bringen Dinge mit, die sie nicht mehr benötigen, die aber noch völlig in Ordnung sind: Bücher, Spiele, Puzzle oder kleine Alltagsgegenstände. Diese können dort abgelegt und gegen andere Dinge eingetauscht werden – ganz unkompliziert und ohne Geld. So entsteht ein lebendiger Kreislauf des Gebens und Nehmens, der nicht nur Ressourcen schont, sondern auch Freude bereitet.
Ein Projekt der Klasse 8BDie Idee zum ReUse Spot entstand in der Klasse 8B, die sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt hat. Mit viel Engagement planten die Schüler:innen ihr Projekt und setzten es schließlich erfolgreich um. Ende Januar war es dann soweit: In der Aula der Monte wurde das Tauschregal eingerichtet. Seitdem können alle Kinder Dinge mitbringen, die sie nicht mehr benutzen, die aber noch in gutem Zustand sind – und gleichzeitig neue Lieblingsstücke entdecken. Der ReUse Spot erfreut sich wachsender Beliebtheit. Die bunte Sammlung zeigt, wie viel Wertvolles weitergegeben werden kann.
Warum passt Nachhaltigkeit so gut zur Montessori-Pädagogik?Eigenverantwortung, Achtsamkeit und ein bewusster Umgang mit der Umwelt spielen eine große Rolle in der Montessori-Pädagogik. Kinder sollen lernen, ihre Welt aktiv mitzugestalten – und dazu gehört auch, Ressourcen zu schonen und nachhaltig zu handeln.
Mehr als nur Tauschen: Gemeinschaft und KreativitätUnser ReUse Spot ist weit mehr als ein Regal. Er ist ein Ort der Begegnung und Inspiration:
• Nachhaltigkeit: Weniger Müll, mehr Wiederverwendung. • Gemeinschaft: Schüler:innen teilen, entdecken und freuen sich gemeinsam. • Kreativität: Aus alten Dingen entstehen neue Ideen und Nutzungsmöglichkeiten.So ist bereits nach kurzerZeit eine bunte Sammlung von Gegenständen entstanden, die anderen Kindern Freude bereiten – und vielleicht sogar neue Geschichten schreiben.
Der ReUse Spot zeigt eindrucksvoll, wie aus einer Idee ein lebendiges Projekt werden kann, das unsere Schulgemeinschaft stärkt und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet.
Wir sind stolz auf die Klasse 8B und freuen uns, dass der ReUse Spot so begeistert angenommen wird!
Aktion saubere Stadt
April 2026 | Yvonne Janeba



Die 4er und 5er der Achatklasse sammelten am 14.4.26 rund um die Schule herum Müll, um die Stadt Dachau zu unterstützen. Trotz winterlicher Temperaturen hatten die Kinder Spaß an der Sache. Innerhalb einer Stunde waren mehrere Müllsäcke gefüllt.
Arbeiten in den Ferien – selbst bei Schneesturm
April 2026 | Sandra Jonas


Während viele die Osterferien genießen, wird an unserer Schule weiter gearbeitet: Heute waren trotz winterlicher Bedingungen die Fensterputzer im Einsatz, und auch im Hausmeister-, Verwaltungs- und Buchhaltungsbereich lief der Betrieb weiter.
Am ersten Tag der Osterferien zeigte sich unsere Schule von ihrer besonders fleißigen Seite: Trotz Schneesturm waren heute die Fensterputzer bei uns im Einsatz. Vor allem draußen war das bei Wind, Nässe und winterlichen Temperaturen wirklich kein leichter Job. Solche Tage machen sichtbar, was im Schulalltag oft im Hintergrund geschieht: Auch in den Ferien wird an vielen Stellen gearbeitet, damit unsere Schule gepflegt, gut organisiert und bereit für den nächsten Abschnitt bleibt.
Ein herzliches Dankeschön geht an das Team der Reinigungsfirma für den engagierten Einsatz unter wirklich herausfordernden Bedingungen. Begleitet und beaufsichtigt wurden die Arbeiten von unserem Hausmeister, der parallel dazu im Schulhaus allerlei Reparaturen und weitere Aufgaben erledigt hat.
Auch in der Verwaltung wurde heute mit vollem Einsatz gearbeitet: In der Buchhaltung rattert nebenan unermüdlich die Rechenmaschine, während unsere Leiterin der Verwaltung E-Mails beantwortet und sich ums Tagesgeschäft kümmert. So läuft auch in den Ferien vieles weiter, was später oft ganz selbstverständlich wirkt.
Danke an alle, die auch in den Ferien für unsere Schule da sind.
Mit allen Sinnen Ostern erleben - Die Osterwochen in unserer Monte Dachau
März 2026 | Konstanze Fiola



In der Zeit vor den Osterferien beschäftigen wir uns mit dem wichtigsten Fest der christlichen Kirche: dem Osterfest. In vielfältigen Projekten, Gesprächen und kreativen Aktivitäten lernen die Kinder die Bedeutung von Ostern kennen und entdecken gleichzeitig verschiedene Traditionen und Bräuche rund um dieses Fest.
Ostern ist das zentrale Fest im Christentum. Christen feiern an diesem Tag die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Nach der biblischen Überlieferung wurde Jesus am Karfreitag gekreuzigt und am Ostersonntag ist er von den Toten auferstanden. Dieses Ereignis steht für Hoffnung, neues Leben und einen Neuanfang. Deshalb ist Ostern für viele Menschen ein Fest der Freude und des Lebens.
Auch für die Kinder lässt sich diese Botschaft gut nachvollziehen: Nach dem Winter beginnt im Frühling neues Leben zu wachsen, Blumen blühen und die Natur erwacht. Dieses Bild von neuem Leben spiegelt sich auch in vielen Osterbräuchen wider.
Osterbräuche entdecken und verstehenIn verschiedenen Gruppen haben wir uns vielen interessanten Themen rund um das Osterfest gewidmet. So haben wir haben uns intensiv mit verschiedenen Osterbräuchen beschäftigt und deren Bedeutung gemeinsam erkundet. Dabei wurde nicht nur gesprochen und gelesen – die Kinder konnten vieles auch selbst ausprobieren.
Ein wichtiger Teil der Vorbereitung war das Backen von Osterlämmern. Gemeinsam sind wir der Frage nachgegangen: „Warum bäckt man eigentlich ein Lamm zu Ostern?“ Das Osterlamm hat eine lange christliche Tradition. Es erinnert an Jesus Christus, der in der Bibel auch als „Lamm Gottes“ bezeichnet wird. Das Lamm steht für Frieden, Reinheit und Opferbereitschaft und markiert auch das Ende der 40-tägigen Fastenzeit. Zu Ostern wird deshalb oft Lammfleisch gegessen und die süße Variante bereichert das Frühstücksbuffet.
Auch das Färben von Eiern darf nicht fehlen. Das Ei ist eines der bekanntesten Ostersymbole. Es steht für neues Leben und die Auferstehung. Schon seit vielen Jahrhunderten werden zu Ostern Eier gefärbt und verschenkt. Mit viel Kreativität und Freude wurden so bei uns kleine Kunstwerke geschaffen, die auch als Geschenk viel Freude bereiteten.
Neben dem Backen und Färben wurde auch gebastelt und gestaltet. So entstanden österliche Dekorationen, kleine Geschenke und frühlingshafte Bastelarbeiten, die unsere Räume in eine fröhliche Osterstimmung versetzten.
Bayerische OsterbräucheBesonders spannend war auch der Blick auf bayerische Ostertraditionen. Viele dieser Bräuche haben eine lange Geschichte und werden in manchen Regionen bis heute gepflegt.
Ein wichtiger Brauch ist der Palmbuschen am Palmsonntag. Dabei werden Zweige zu kleinen Sträußen gebunden und oft mit bunten Bändern geschmückt. Diese Palmbuschen werden in der Kirche gesegnet und anschließend zu Hause aufgestellt. Die gesegneten Zweige gelten als Zeichen des Segens und sollen Haus und Hof schützen.
Das Highlight: unser gemeinsames Osterfrühstück<Den krönenden Abschluss unserer Osterwoche bildet in den Ganztagsklassen der Grundstufe ein besonderes Highlight: ein Osterbuffet für die Kinder. Sie dürfen das selbst gebackene Osterbrot und weitere Leckereien probieren und erleben das Essen als besonderen Moment der Gemeinschaft. So verbinden wir Lernen, Tradition und gemeinsames Erleben – ganz im Sinne der Montessori-Pädagogik: mit Kopf, Herz und Hand.
Wir wünschen allen Familien eine schöne Osterzeit und erholsame Ferien!
Sparen, Aktien, Rente: Finanzbildung an der Monte
März 2026 | Veronika Bräse

Jugendliche bekommen Taschengeld. Auch bei Geburtstagen kommt Geld rein. Gekauft werden Apps, Spiele, Kleidung oder Snacks. Die größte Investition ist für viele der Führerschein. Doch womit bezahlen, wenn es die Eltern nicht übernehmen? Wie von zu Hause ausziehen, wenn man nicht weiß, wie man Geld spart, wie Überweisungen oder eine Steuererklärung funktionieren? Solche Fragen konnten Schülerinnen und Schüler dem unabhängigen Vermögensverwalter Stephan Simon stellen, der am 19. März in den beiden zehnten Klassen zu Gast war.
Stephan Simon erklärte den Jugendlichen, was ein Zinseszinseffekt ist, wie es zu Inflationen kommt und was es mit Aktien oder ETFs auf sich hat: „Beeindruckend, wie interessiert und wissbegierig die Jugendlichen waren und wie viele kluge Fragen sie stellen.“ Cina aus der 10a erfuhr zum Thema Rente: „Vom Staat bekommen wir später wahrscheinlich wenig.“ Siri aus der 10b ergänzt: „Wir müssen mal selbst vorsorgen.“
Infoabend der Mittel- und Oberstufe
März 2026 | Sina Török



Auch in diesem Jahr öffneten wir am Infoabend unsere Türen für interessierte Eltern sowie Schüler:innen der Mittel- und Oberstufe – und das Interesse war groß. Über 150 interessierte Gäste nutzten die Gelegenheit, sich ausführlich über die Montessori-Pädagogik und unseren Schulalltag zu informieren.
Noch vor dem offiziellen Beginn nutzen viele die Gelegenheit, sich die Schule anzuschauen. Die Schoolguides um Sarah Gruner führten die Besucher:innen durch das Gebäude und gaben dabei wertvolle Einblicke in das Lernen und Leben an unserer Monte. Eine tolle Möglichkeit, den Schulalltag der Monte-Kids ganz persönlich kennenzulernen.
Nach der Begrüßung erhielten die Gäste durch Dr. Evelyn Timmermann-Raisch, Schulleiterin der Mittelstufe, einen detaillierten Einblick in die Abläufe der Mittelstufe. Maxi Schlesinger, Leiterin der Oberstufe, stellte anschließend die Strukturen und Lernmethoden der Klassen 7 bis 10 vor. Dabei standen zentrale Fragen im Fokus: Wie arbeiten die Kinder im Montessori-Alltag? Was bedeutet Freiarbeit? Welche Ganztagsangebote gibt es? Und welche zusätzlichen Angebote stehen außerhalb der regulären Schulzeit zur Verfügung?
Ein besonderer Programmpunkt war auch in diesem Jahr der Beitrag ehemaliger Schüler:innen. Die acht Absolvent:innen waren zwischen 20 und 30 Jahre alt und haben über ihren Lebensweg der letzten fünf bis zehn Jahren nach ihren Abschluss an der Montessori-Schule Dachau berichtet. Sie berichteten von ihren individuellen Bildungs- und Berufswegen und machten dabei deutlich, wie stark sie von den an der Schule erworbenen Kompetenzen profitieren. Resilienz, Lösungsorientierung, selbstorganisiertes Lernen sowie das Selbstbewusstsein und der Mut, eigene Entscheidungen zu treffen, hätten ihnen geholfen, ihren persönlichen Weg zu finden. Ihre Beiträge zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig und individuell sich die Lebens- und Arbeitswege von Montessori-Absolvent:innen entwickeln können.
Die Schulsozialarbeiterinnen Daniela Klemens und Anna Harms stellten ihre Arbeit und Unterstützungsmöglichkeiten mit den Kindern und deren Familien vor. Außerdem gab Medienpädagogin Anne Röpke einen kurzen Einblick in ihre Arbeit. Sie fördert mit allen Jahrgangsstufen altersgerecht die Medienkompetenz der Schüler:innen. Darüber hinaus informierte Manuela Patel vom Elternbeirat und Wolfgang Schröter als kaufmännischer Geschäftsführer über die Strukturen der Schule und die wichtige Rolle der Eltern in der Schulfamilie.
Zum Abschluss des Abends blieb ausreichend Zeit für individuelle Fragen und einen regen Austausch mit unseren Pädagog:innen.
Wir freuen uns sehr über das große Interesse an unserer Schule und darauf, bald viele neue Gesichter an unserer Monte begrüßen zu dürfen.
Mit Magneten auf Entdeckungsreise
Februar 2026 | Constanze Marquardt




Im Rahmen unseres Spektrum-Angebots tauchten die Kinder heute neugierig in die Welt der Magnete ein. Nach einer kurzen Wiederholung stellte die Lehrerin ihren stärksten Magneten sowie verschiedene Kugelmagnete vor. Die Schülerinnen und Schüler durften diese selbst ausprobieren und erste Erfahrungen sammeln – ganz forschend und ohne klassische Hefteinträge, dafür mit viel Beobachtung und Austausch.
Anschließend führten die Kinder kleine Experimente zum Anziehen und Abstoßen durch und wiederholten spielerisch, wie Nord- und Südpol miteinander interagieren. Besonders spannend war die Übung mit schwebenden Magneten, die für staunende Gesichter sorgte. Zum Abschluss wurde das Magnetfeld mithilfe von Eisenfeilspänen sichtbar gemacht – ein eindrucksvoller Moment, der das Unsichtbare greifbar machte.
So wurde Lernen durch eigenes Entdecken, Spielen und Staunen lebendig erlebbar.
TurnOn: Radiowerkstatt beim Bayerischen Rundfunk
Dezember 2025 | Veronika Bräse


Viele junge Menschen sind nur noch in sozialen Netzwerken unterwegs, streamen Sendungen oder hören Podcasts: „Ich schaue kein Fernsehen und höre auch kein Radio“, sagt eine Schülerin: „Ich finde das sind so langweilige Sachen für Erwachsene.“ Stirbt das klassische Medium Radio allmählich aus?
TurnOn ist ein Projekt des Bayerischen Rundfunks für Schulen in ganz Bayern, das Jugendliche wieder für den Hörfunk begeistern will. Medienpädagogin Anne Röpke von der Montessori-Schule Dachau und Ines Adolphsen, Klassenlehrkraft 8a, haben mit fünf Schülerinnen und Schülern aus den 7. und 8. Klassen beim Bayerischen Rundfunk geschnuppert und "Radiomachen" selbst probiert. Im Dezember 2025 sind in weniger als 24 Stunden zwei Live-Sendungen entstanden. Die Kinder haben sie vor Publikum live moderiert und Musik und Beiträge eingespielt.
Die Gruppe der Montessori-Schule Dachau - eine der Partnerschulen von TurnOn - hat sich zum Beispiel einen Übertragungswagen des BR - einen Ü-Wagen - genau angeschaut und sich von einem Tontechniker zeigen lassen, wie Sendungen vor Ort entstehen. In der Schulredaktion fällt es den Schülerinnen und Schülern jetzt leichter, Audiobeiträge zu recherchieren, Interviews zu führen, Texte zu schreiben und einzusprechen. So macht Schulradio richtig Spaß!
Deutsch-französische Freundschaft – mehr als Unterricht
Februar 2026 | Sarah Gruner



Am 22. Januar feierte die deutsch-französische Freundschaft ihren 63. Geburtstag. An diesem Tag wurde der Élysée-Vertrag unterzeichnet, der die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich bis heute prägt.
Passend dazu haben unsere Schülerinnen und Schüler im 1. Lernjahr tolle Poster gestaltet und Referate gehalten. Dabei wurde deutlich: Sprachenlernen bedeutet mehr als Grammatik und Vokabeln. Es geht darum, eine Kultur zu verstehen, Geschichte zu begreifen und Offenheit für andere Länder zu entwickeln.
Solche Projekte und Ex-Kurse machen Sprache lebendig – und zeigen, wie wichtig kulturelles Lernen im Unterricht ist.
Was alles Wasser kann – forschendes Lernen im NuT-Unterricht
Februar 2026 | Sarah Gruner





Im NuT-Unterricht unserer Montessori-Schule beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Was alles Wasser kann“. In einer sorgfältig vorbereiteten Lernumgebung konnten sie die Eigenschaften von Wasser selbstständig erforschen.
Beim ersten Experiment tropften die Kinder Wasser auf eine Münze. Tropfen für Tropfen entstand eine kleine Wasserkuppel. Ursache dafür ist die Kohäsion – die Anziehungskraft zwischen den Wassermolekülen. Die Kinder arbeiteten sehr geduldig, zählten die Tropfen und verglichen ihre Ergebnisse mit großer Konzentration.
Anschließend folgte das Experiment mit den Büroklammern. Obwohl Metall normalerweise sinkt, gelang es den Schülerinnen und Schülern, die Büroklammern auf der Wasseroberfläche schwimmen zu lassen. Hier wurde die Oberflächenspannung des Wassers sichtbar und für die Kinder unmittelbar erfahrbar.
Ganz im Sinne der Montessori-Pädagogik stand das Lernen durch eigenes Tun im Mittelpunkt: ausprobieren, genau hinschauen, nachdenken und Schlüsse ziehen. Die Lehrkraft hatte die Umgebung perfekt vorbereitet und ermöglichte so selbstständiges und freudvolles Lernen.
Die Begeisterung der Kinder war deutlich spürbar – Lernen wurde zum Erlebnis. Ein Unterricht, der zeigt, wie viel Freude entsteht, wenn Neugier, Forschergeist und Montessori-Pädagogik zusammenkommen.
Großes Interesse beim Infoabend der Grundstufe an der Montessori-Schule Dachau
Januar 2026 | Konstanze Fiola



In dieser Woche fand an der Montessori-Schule Dachau der Infoabend für die Grundstufe statt – und das Interesse war überwältigend. Mehr als 170 Eltern nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über unsere Schule, die Montessori-Pädagogik, den Schulalltag der Grundstufenkinder sowie den Aufnahmeprozess zu informieren.
Durch den Abend führte Sandra Jonas, pädagogische Geschäftsführerin der Montessori-Schule Dachau. In ihrem Vortrag gab sie einen fundierten Überblick über das pädagogische Konzept unserer Schule, den Tagesablauf der Kinder, die Organisationsstruktur der Schule sowie den Aufnahmeprozess. Außerdem stellte sie das engagierte Team der Grundstufenpädagoginnen vor.
Im Anschluss ging Susanne Hribar, Klassenlehrerin der Wolkenklasse, gezielt auf die Pädagogik Maria Montessoris ein. Sie erläuterte anschaulich die Grundprinzipien der Montessori-Pädagogik, die Unterschiede zum klassischen Grundschulbetrieb und machte deutlich, welche Haltung und Philosophie hinter dem Montessori-Ansatz stehen.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des Abends war die sogenannte Freiarbeit, ein zentraler Bestandteil des Montessori-Alltags. Evi Sedlmaier, Klassenlehrerin der Regenbogenklasse, erklärte ausführlich, was Freiarbeit bedeutet, wie sie im Schulalltag umgesetzt wird und wie Kinder dabei selbstständig, konzentriert und in ihrem eigenen Tempo lernen können.
Auch das Team der Schulsozialarbeit stellte sich vor. Die Montessori-Schule Dachau verfügt über ein großes sozialpädagogisches Team, das präventiv bereits in der Grundstufe mit den Kindern arbeitet. Dadurch können Herausforderungen frühzeitig erkannt und Kinder, Lehrkräfte sowie Eltern schnell und kompetent unterstützt werden. Die permanente Arbeit der Sozialpädagoginnen mit den Kindern zum Zusammenwirken im Team oder dem Umgang mit Konflikten ermöglicht bereits das aktive Vermeiden von Problemen.
Der Elternbeirat machte anschließend die große Bedeutung der Elternarbeit in der Montessori-Pädagogik deutlich und informierte über vielfältige Möglichkeiten, wie sich Eltern aktiv in das Schulleben einbringen und die Schule mitgestalten können.
Wolfgang Schröter, kaufmännischer Geschäftsführer der Schule, ergänzte den pädagogischen Teil mit kurzen Erläuterungen zu Organisationsstruktur der Schule, zur Arbeit des Fördervereins Montessori Dachau e.V. und zum Schulgeld.
Nach dem informativen Teil nutzten viele Interessierte die Gelegenheit, die Klassenräume zu besichtigen, mit Lehrkräften, Elternbeirat und Schulleitung ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und sich ein persönliches Bild vom Schulalltag und der besonderen Lernatmosphäre zu machen.
Wir freuen uns sehr über das große Interesse und darüber, dass sich seit Jahren immer mehr Familien für die Montessori-Schule Dachau und die Pädagogik Maria Montessoris begeistern. Dieser Abend hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig, zeitgemäß und zukunftsorientiert Montessori-Pädagogik ist.
Erfolgreiche Wunschbaum-Spendenaktion – Gemeinsam Gutes tun
Dezember 2025 | Bianca Schinabeck




Kurz vor Weihnachten hat unsere Klasse 9B mit großem Engagement und viel Herz eine Spendenaktion rund um das Thema „Wunschbaum“ durchgeführt – mit überwältigendem Erfolg.
Im Rahmen eines klasseninternen Projekts organisierten die Schülerinnen und Schüler die gesamte Aktion eigenständig in Kleingruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Es gab Teams für Organisation, Finanzen, Marketing, Design und für den Kuchenverkauf. Dabei entstanden selbst gestaltete und gedruckte Weihnachtskarten, ein Kuchenverkauf sowie zahlreiche Plakate, um in der Schule auf die Aktion aufmerksam zu machen. Außerdem programmierte eine Schülerin ein Kassensystem, das beim Verkauf zum Einsatz kam.
Der Verkauf fand am Freitag, den 12.12., in der Pause in der Schule statt. Die Resonanz war überwältigend: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte standen Schlange, bis schließlich alle Kuchen verkauft waren. Auch die Weihnachtskarten waren so gefragt, dass einige Motive bereits während der Pause ausverkauft waren. Für diese führten die Schülerinnen und Schüler kurzerhand Vorbestelllisten, druckten die Karten nach und verteilten sie im Anschluss.
Insgesamt konnte die Klasse knapp 300 Euro einnehmen – ein Betrag, der zu 100 % gespendet wurde. Die Spendensumme wurde auf drei Wunschbaum-Aktionen aufgeteilt:
• Ein Teil ging an ein Kinderhospiz (St. Nikolaus) im Allgäu.
• Ein weiterer Teil wurde bei Fressnapf eingesetzt, um Wünsche vom Wunschbaum für die Tiere des Dachauer Tierheims zu erfüllen. Dabei konnten unter anderem Futter für Hunde und Katzen sowie ein Kratzbaum angeschafft werden.
• Der dritte Teil der Spende ging an die Candisserie Dachau, die ebenfalls einen Wunschbaum betreibt. So konnten Weihnachtswünsche für einen dreijährigen Jungen, ein neunjähriges Mädchen, ein sechzehnjähriges Mädchen sowie eine 42-jährige Frau erfüllt werden.
Der Stolz auf diese Klasse ist mehr als berechtigt – sie hat nicht nur geplant, organisiert und umgesetzt, sondern vor allem Menschen und Tieren eine große Freude gemacht.
Cinéfête: Ein besonderer Kinobesuch mit Le Panache
Dezember 2025 | Sarah Gruner



Im Rahmen des diesjährigen Cinéfête-Filmfestivals besuchten rund 50 Schülerinnen und Schüler der Montessori-Schule Dachau den vielfach beachteten Film Le Panache. An diesem besonderen Ausflug nahmen Kinder und Jugendliche aus den Jahrgangsstufen 5 bis 8 teil. Cinéfête ermöglicht jungen Menschen einen authentischen Zugang zur französischen Sprache und Kultur – eine Gelegenheit, die unsere Schülerinnen und Schüler an der Montessori-Schule Dachau nutzen können, um Französisch auf lebendige und motivierende Weise zu erleben.
Bereits die Anreise war Teil des Erlebnisses: Gemeinsam nutzten wir die öffentlichen Verkehrsmittel, was für viele Schülerinnen und Schüler eine wertvolle Gelegenheit war, Selbstständigkeit, Orientierung und Rücksichtnahme im Alltag zu üben. So wurde der Kinobesuch nicht nur zu einem kulturellen, sondern auch zu einem wichtigen Lernmoment außerhalb des Klassenzimmers.
Der Film Le Panache thematisiert unter anderem Selbstbewusstsein, Sprache und Ausdruckskraft, soziale Unterschiede sowie den Mut, für sich selbst einzustehen. Besonders eindrucksvoll zeigte der Film, wie Worte stärken können und wie persönliche Entwicklung durch Förderung, Begegnungen und eigene Anstrengung möglich wird. Diese Themen boten zahlreiche Anknüpfungspunkte für Gespräche und Reflexionen.
Nach den Weihnachtsferien werden die Inhalte des Films im Unterricht intensiv nachbereitet und vertieft, um die gewonnenen Eindrücke nachhaltig zu verankern und weiterzuführen.
Für unsere Schule war dieser Kinobesuch eine Premiere, die bei allen Beteiligten auf große Begeisterung stieß. Aufgrund der durchweg positiven Erfahrungen werden wir dieses Format mit großer Wahrscheinlichkeit wiederholen.
Ein herzliches Dankeschön gilt auch den begleitenden Eltern, die diesen Ausflug unterstützt und möglich gemacht haben. Ihr Engagement zeigt einmal mehr, was Montessori ausmacht: Jede und jeder kann sich einbringen, und unsere Schule ist weit mehr als nur ein Lernort, sie ist eine lebendige Gemeinschaft.
Gemeinsam haben wir einen rundum gelungenen Tag erlebt, der den Schülerinnen und Schülern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Gemeinsam Weihnachten feiern an der Monte Dachau
Dezember 2025 | Konstanze Fiola

Jedes Jahr, kurz bevor wir uns in die Weihnachtsferien verabschieden, feiern wir an unserer Schule gemeinsam Weihnachten. Diese schöne Tradition ist für viele von uns ein ganz besonderer Moment im Schuljahr.
In der Aula kommen alle zusammen: Schüler:innen, Pädagog:innen und Mitarbeiter:innen. Große und Kleine treffen sich, um gemeinsam Weihnachtslieder zu singen und das Jahr in einer warmen, festlichen Atmosphäre ausklingen zu lassen. Musik und Gesang erfüllen dabei unser Schulgebäude und schaffen ein Gefühl von Gemeinschaft, Zusammenhalt und Freude.
Organisiert wird das Weihnachtskonzert jedes Jahr von unserer Musiklehrerin Lydia Dunkel, die diese Tradition mit viel Engagement und Herzblut begleitet. In diesem Jahr gab es zudem ein ganz besonderes Highlight: Shilou aus unserer Oberstufen-Klasse 8a hat souverän und mit großer Freude auf dem Schlagzeug alle Stücke begleitet und damit eindrucksvoll gezeigt, wie Kinder und Jugendliche bei uns Verantwortung übernehmen und selbstwirksam handeln können. Sie sorgte dafür, dass die Weihnachtslieder sicher und stimmungsvoll durch unser Schulgebäude klangen. Dafür sagen wir herzlich: Vielen Dank, Shilou!
Solche Momente machen sichtbar, wie wertvoll die Gemeinschaft an unserer Schule ist – innehalten, gemeinsam gestalten, singen und das Jahr bewusst abschließen.
Wir wünschen euch allen besinnliche und frohe Weihnachtstage sowie einen großartigen Start in ein gesundes neues Jahr.
Ein Nachmittag voller Wärme und Gemeinschaft - Weihnachtskino in der Montessori-Schule Dachau
Dezember 2025 | Konstanze Fiola


Zu den schönsten Vorweihnachtstraditionen unserer Schule gehört das jährliche Weihnachtskino. An einem Adventsnachmittag verwandelt sich die Aula unserer Montessori-Schule in einen behaglichen Kinosaal. Über 200 Kinder aus der Grund- und Mittelstufe kommen mit Decken, Kissen, Matten und Kuscheltieren zusammen, kuscheln sich aneinander und genießen diesen besonderen Moment mit ihren Freund:innen.
Der Duft von Popcorn liegt in der Luft, dazu gibt es Gummibärchen, Salzstangen sowie süße und herzhafte Leckereien – echtes Kinogefühl und strahlende Kinderaugen inklusive. Für ein paar Stunden zählt nur das Zusammensein, das Lachen und das Gefühl, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein.
Organisiert wird das Weihnachtskino vom Arbeitskreis „Eltern für Eltern in Not“, der mit Spenden Familien in schwierigen Lebenssituationen unterstützt und eine wichtige Rolle an unserer Schule spielt. Dieses Engagement macht deutlich, wie gelebte Hilfsbereitschaft und Montessori-Werte zusammenwirken.
Ein herzliches Dankeschön an alle Spender:innen und Helfer:innen, die diesen Nachmittag möglich machen und unseren Kindern zeigen, wie wertvoll Zusammenhalt, Mitgefühl und Unterstützung sind – nicht nur in der Weihnachtszeit.
Wenn Lernen verbindet - Gemeinsam im Advent
Dezember 2025 | Konstanze Fiola


In unserer Monte arbeiten wir nicht nur in jahrgangsübergreifenden Klassen (in der Grund- und Mittelstufe), sondern auch ganz bewusst klein mit ganz groß. Ein schönes Beispiel dafür ist die Patenschaft der Klasse 8b aus der Oberstufe mit der Regenbogenklasse aus der Grundstufe.
In dieser Woche hat die 8b ihre Patenklasse wieder einmal in die Oberstufe eingeladen. Mit viel Engagement und Kreativität teilten sich die Schüler:innen in sechs Gruppen auf und gestalteten jeweils eine gemütliche Lese-Kuschel-Ecke. Mit Kissen, Decken und stimmungsvollen Lichterketten entstand eine ganz besondere Atmosphäre, in der die Großen den Kleinen weihnachtliche Geschichten vorlasen. Dazu wurden Kekse, Plätzchen und Lebkuchen genascht – und gemeinsam der Advent gefeiert.
Zum Abschluss durfte sich jedes Grundschulkind über ein ganz besonderes Geschenk freuen: Ein kleines Monster, das die Achtklässler:innen im Kunstunterricht gebastelt hatten, begleitet von einem liebevollen Weihnachtsgruß. Die Freude darüber war groß.
Doch auch die Regenbogenklasse hatte sich etwas für ihre Paten ausgedacht. Da sich die Grundstufenkinder im Unterricht gerade intensiv mit Gewürzen beschäftigen, brachten sie ein selbst vorbereitetes Gewürzrätsel mit. Gemeinsam knobelten die Großen an den kniffligen Fragen, lösten alle Rätsel und reichten anschließend die passenden Gewürze herum. Es wurde gerochen, gefühlt und – wer wollte – auch probiert. Für die Schüler:innen der 8b war diese Aktion eine schöne und überraschende Erfahrung.
Solche Begegnungen sind ein fester Bestandteil unserer Montessori-Pädagogik. Jahrgangsübergreifendes Lernen ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, voneinander und miteinander zu lernen. Die Jüngeren profitieren von den Vorbildern der Älteren, fühlen sich ernst genommen und unterstützt. Die Älteren wiederum übernehmen Verantwortung, stärken ihre sozialen Kompetenzen und erfahren, wie wertvoll ihr Wissen und ihre Fürsorge für andere sind. Gemeinschaft, gegenseitiger Respekt und Lernen auf Augenhöhe werden so ganz selbstverständlich gelebt.
Dieser gemeinsame Adventsmoment hat einmal mehr gezeigt, wie bereichernd das Lernen über Altersgrenzen hinweg ist – und wie viel Wärme, Freude und Zusammenhalt dadurch in unseren Schulalltag einzieht.
Die Monte Dachau bekommt Besuch vom BRK – Ein spannender Vormittag für die Viertklässler
Dezember 2025 | Konstanze Fiola

Einen besonderen Vormittag erlebten die Viertklässler der Ganztagsklassen an unserer Monte, als Angelika Gumowski, stellvertretende Vorsitzende vom BRK-Kreisverband Dachau, und Jasmin Rüby vom Jugendrotkreuz zu Besuch kamen. Anlass war eine Spendenaktion: Im vergangenen Schuljahr hatten die Schüler:innen der Theatergruppe ein Stück zum Thema „Glück“ entwickelt. Es entstand die Idee, etwas Glück an andere zu verschenken. Anlässlich der Aufführung des Theaterstückes, zum Schuljahres-Abschlussfest, wurden also kurzerhand Spenden gesammelt. Julian, ein Schüler der Rubin-Klasse, schlug vor, den Erlös der Aktion dem BRK zukommen zu lassen. Und nun wollten die Kids natürlich ganz genau wissen, wo ihr Geld landet und wie es Menschen in Not hilft.
Frau Gumowski verstand es hervorragend, den Kindern die Welt des Roten Kreuzes näherzubringen. Anschaulich und kindgerecht erklärte sie, welche Aufgaben das BRK übernimmt – von Rettungsdienst und Erster Hilfe über soziale Unterstützung bis hin zu Bildungs- und Betreuungsangeboten. Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie hörten, wie viele Menschen sich im Landkreis Dachau für das BRK engagieren:
Hunderte arbeiten hauptamtlich im Rettungsdienst, in der Betreuung oder in sozialen Diensten, und weit über tausend Ehrenamtliche unterstützen die Organisation in ihrer Freizeit. Ein Highlight war auch der Einblick in die Jugendorganisation des BRK, das Jugendrotkreuz, den Jasmin Rüby gab. Die Schüler:innen erfuhren, wie Kinder und Jugendliche dort gemeinsam lernen, helfen und Verantwortung übernehmen können – sei es bei Erste-Hilfe-Ausbildungen, sozialen Projekten oder spannenden Gruppenstunden.
Natürlich hatten die Viertklässler viele Fragen. Besonders wichtig war ihnen, zu verstehen, wie ihre Spende konkret eingesetzt wird. Jonas wünschte sich, dass die Spende den Menschen in der Ukraine zukommen sollte und die anderen Kinder stimmten sofort zu. Frau Gumowski erklärte, wie das BRK auch Hilfsbedürftige in der Ukraine unterstützt und welche Projekte direkt davon profitieren können. Die Kinder hatten schnell das gute Gefühl, dass ihr Beitrag wirklich etwas bewirkt.
So wurde der Besuch zu einem aufklärenden und motivierenden Vormittag, der nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch das Bewusstsein dafür stärkte, wie wertvoll gemeinschaftliches Engagement sein kann. Die Monte Dachau kann stolz auf ihre engagierten Viertklässler sein – und auf einen Besuch, der sicherlich noch lange nachwirkt.
Die Monte-Kids machen den Radl-Führerschein
Dezember 2025 | Konstanze Fiola


Auch in diesem Jahr haben unsere Viertklässler:innen wieder erfolgreich die Ausbildung zum Radl-Führerschein absolviert – ein wichtiger Bestandteil des bayerischen Grundschullehrplans.
Dabei geht es nicht nur darum, das Fahrrad sicher zu beherrschen, sondern auch darum, ein Verständnis für Verkehrssicherheit und Regeln zu entwickeln. In der Theorieausbildung lernten die Kinder alles Wichtige über Verkehrszeichen, Vorfahrtsregeln und Sicherheitsvorkehrungen am Fahrrad.
Gemeinsam mit Polizist:innen bereiteten sich die Schüler:innen außerdem auf den praktischen Verkehr vor. Auf dem Verkehrsübungsplatz in Dachau konnten sie ihr Wissen dann in die Tat umsetzen: den richtigen Schulterblick üben, beim Spurwechsel die Hand heben, anhalten, schauen, abbiegen – und das alles mit viel Konzentration und Freude am Fahren.
Nach dem Training auf dem Übungsplatz folgte für die Kinder der Realverkehr – ein ganz besonderer Höhepunkt der Ausbildung. Begleitet von Polizist:innen und Lehrkräften durften die jungen Radfahrer:innen ihr Können im echten Straßenverkehr unter Beweis stellen. Auf einer festgelegten Strecke durch die Umgebung der Schule mussten sie zeigen, dass sie das Gelernte sicher anwenden können: aufmerksam bleiben, auf Autos und Fußgänger achten, Vorfahrtsregeln richtig deuten und stets verantwortungsvoll handeln.
Außerdem erhielten die Kinder unter Anleitung der Verkehrspolizei eine Schulung über den „Toten Winkel“, eine der größten Gefahren im Straßenverkehr. Dafür stellte uns eine Familie aus der Elternschaft einen firmeneigenen LKW zur Verfügung. Die Kinder konnten somit hautnah erleben, was das Phänomen „Toter Winkel“ aus der Sicht des LKW-Fahrers sowie aus der Sicht von Fußgängern bzw. Fahrradfahrern bedeutet.
Dieser praktische Teil war für viele besonders spannend – denn hier wurde deutlich, wie wichtig Aufmerksamkeit, Rücksicht und Selbstvertrauen im Straßenverkehr sind.
Die Vorbereitung war intensiv, aber lohnenswert: Am Ende standen zwei Prüfungen – eine theoretische und eine praktische. Wer besonders gut abgeschnitten hat, durfte sich sogar über einen Ehrenwimpel freuen.
Diese Aktion hat nicht nur viel Spaß gemacht, sondern trägt auch entscheidend dazu bei, dass unsere Kinder sicher und selbstbewusst am Straßenverkehr teilnehmen können – im Übungsplatz wie auch im echten Verkehr.
Ein herzliches Dankeschön an alle Polizist:innen, Lehrkräfte und Eltern, die unsere Monte-Kinder bei dieser wichtigen Erfahrung unterstützt haben!
Infoabend Schullaufbahn an der Montessori-Schule Dachau – Orientierung für einen erfolgreichen Bildungsweg
Dezember 2025 | Konstanze Fiola


In der vergangenen Woche fand an der Montessori-Schule Dachau ein sehr gut besuchter Informationsabend zum Thema Schullaufbahn statt. Zahlreiche interessierte Eltern – und erfreulicherweise auch einige Schüler:innen – nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über die vielfältigen Wege im bayerischen Bildungssystem zu informieren.
Dr. Evelyn Timmermann-Raisch, die Schulleiterin der Mittelstufe, führte durch den Abend und stellte die unterschiedlichen Möglichkeiten vor, wie Kinder in Bayern von der Grundschule mit oder ohne Berufsausbildung bis hin zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur) gelangen können. Sie zeigte eindrucksvoll, wie viele Möglichkeiten, aber auch Alternativen und Zwischenschritte das bayerische Bildungssystem bietet und wie die Montessori-Schullandschaft diese Chancen erweitert. Dabei wurde deutlich, dass die Monte eine ausgezeichnete Grundlage für alle weiterführenden Wege darstellt, für die der Mittlere Schulabschluss (MSA) als Formalqualifikation erforderlich ist. Denn insbesondere in dieser Pädagogik stehen zukunftsrelevante Schlüsselqualifikationen zur Entwicklung der Persönlichkeit und der Erwerb von notwendigen Kompetenzen zur Bewältigung einer immer komplexer werdenden Umwelt im Vordergrund. Wissen allein reiche nicht mehr aus, betonte Timmermann-Raisch.
Besonders informativ war auch der Vortrag von Eva Buchtalek, der stellvertretenden Leiterin der Montessori-Fachoberschule München (MOS). Sie erläuterte anschaulich, wie der Montessori-Bildungsweg vom Schuleintritt bis zum Abitur aussieht und welche Erfahrungen Schüler:innen auf diesem Weg machen. Dabei betonte sie, dass die MOS ein wichtiger Baustein ist, der Kindern ermöglicht, ihren Montessori-Weg bis zur Hochschulreife fortzuführen – in einem pädagogischen Umfeld, das sie seit Jahren kennt und unterstützt.
Die Eltern stellten zahlreiche Nachfragen: Wie gelingt der Übergang zwischen den Bildungsstufen? Welche Abschlüsse sind möglich? Wie unterscheidet sich die MOS von staatlichen Schulen? Die Referentinnen nahmen sich viel Zeit, all diese Fragen verständlich und praxisnah zu beantworten.
Ein Abend, der Orientierung gabDer Informationsabend hat eindrucksvoll gezeigt, wie komplex die Bildungswege in Bayern sind, aber auch, welche wertvolle Rolle die Montessori-Pädagogik als Ergänzung und Alternative zum staatlichen Angebot spielt. Sie bietet nicht nur vielfältige Chancen bis zum Abitur, sondern begleitet Kinder und Jugendliche in einem Umfeld, das sie stärkt, fördert und ihnen Fähigkeiten vermittelt, von denen sie ihr Leben lang profitieren. Ein Lernen ohne Angst und Notendruck; dafür aber mit viel Lern- und Lebensfreude.
Ein rundum informativer Abend, der viele Fragen beantwortete – und vielen Familien neue Perspektiven eröffnete.
SchullaufbahnTradition mit Herz - Das Nikolaus-Café an der Monte Dachau
Dezember 2025 | Konstanze Fiola



Wenn der Duft frisch gebrühten Kaffees durchs Lehrerzimmer zieht und weihnachtliche Deko für festliche Stimmung sorgt, dann ist klar: Es ist wieder Zeit für das Nikolaus-Café an unserer Monte in Dachau. Diese liebevolle Tradition gehört für uns fest zur Adventszeit – und sie ist jedes Jahr ein ganz besonderes Dankeschön.
Der Elternbeirat überrascht am Nikolaustag alle Pädagog:innen und Mitarbeiter:innen mit einem zauberhaft gedeckten Frühstücksbuffet. Zwischen süßen Leckereien, herzhaften Köstlichkeiten, warmen Kaffeespezialitäten und feinen Teesorten entsteht ein Ort der Begegnung, Wertschätzung und gemütlichen Vorweihnachtsfreude. Mit diesem Frühstück bedankt sich der Elternbeirat im Namen der Eltern und Schüler:innen dafür, dass unser Schulteam Tag für Tag mit Engagement, Herz und Hingabe dafür sorgt, dass die Monte das bleibt, was sie ist: eine außergewöhnliche, lebendige und wertvolle Schule.
Ein großes Dankeschön geht auch in diesem Jahr an Blumenstil, die mit ihrer schönen weihnachtlichen Dekoration dem Lehrerzimmer den perfekten festlichen Rahmen verliehen haben.
Natürlich dürfen am Nikolaustag auch die Kinder nicht zu kurz kommen: Jedes Kind erhält einen Schokoladen-Nikolaus – eine kleine, liebevolle Überraschung, die für strahlende Augen sorgt. Vielen Dank an Optik Tannek für die großzügige Spende der Nikoläuse!
Der Schweinachtsmann verzaubert die Monte Dachau
Dezember 2025 | Konstanze Fiola


Für unsere Monte Kids ist die Adventszeit jedes Jahr wie ein leises Knistern in der Luft – voller Vorfreude, Magie und dem Gefühl, dass jeden Tag etwas Wunderbares passieren kann. Und mitten in diese fröhliche, aufregende Zeit fiel in diesem Jahr ein besonderes Ereignis: Die A-Cappella-Gruppe Sauklang besuchte uns in der Monte Dachau und brachte ihr musikalisches Theaterstück „Der Schweinachtsmann“ auf unsere kleine, große Bühne in der Aula.
Eine Geschichte, die Herzen öffnetDie Geschichte vom Schwein, das plötzlich glaubt, der Weihnachtsmann sein zu müssen, hat unsere Grundstufen-Kinder sofort verzaubert. Mit großen Augen verfolgten sie, wie das fröhliche Schwein voller Mut und unglaublicher Begeisterung versucht, Weihnachten zu retten:
• wie es übt, Geschenke aus dem Sack zu holen und sorgfältig auf dem Gabentisch zu verteilen,
• wie es trainiert, durch den Kamin zu kommen – erst mit Unsicherheit, dann immer geschickter,
• wie es einen Schlitten fährt - anfangs tapsig, dann mit wachsendem Können.
Die Kinder kicherten, staunten, klatschten – und spürten gleichzeitig die schöne Botschaft der Geschichte: Man muss nicht perfekt sein, um etwas Großes zu schaffen. Es reicht, wenn man an sich glaubt, Freude schenkt und sein Bestes gibt.
Ein ganz besonderer Moment – auch für unsDer Auftritt war auch deshalb etwas ganz Besonderes, weil ein Papa aus unserer Wolkenklasse selbst Mitglied der Gruppe Sauklang ist. Für die Kinder war es ein tolles Gefühl, jemanden „von uns“ als Teil einer so kreativen und witzigen Bühne zu sehen.
Die Kinder lachten, strahlten und manche rückten ganz nah zusammen, um ja kein Detail zu verpassen.
Wir sind dankbar für diese besonderen Momente – für das fröhliche Schwein, die Musik, das Lachen und dafür, dass Sauklang unsere Monte mit so viel Herz erfüllt hat.
Danke, Sauklang – und danke an Ramon, unseren Wolkenklassen-Papa!
Besuch vom Franziskuswerk Schönbrunn im Rahmen der Berufsorientierung an der Oberstufe
Dezember 2025 | Jana Huber
Auch in diesem Schuljahr bekamen wir Besuch vom Franziskuswerk Schönbrunn, als größter regionaler Arbeitgeber. Die Schüler:innen erhielten einen interessanten und informativen Vortrag zu den Themen Ausbildungsmöglichen, Praktikumsstellen und FSJ-Stellen.
Wir freuen uns über diesen regelmäßigen Austausch auch in Bezug auf unser Planspiel „Bewerbungsgespräch“ der 8. Klassen, an dem das Ausbildungsteam des Franziskuswerks uns als Experten zum Thema Vorstellungsgespräch unterstützt.
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…
Dezember 2025 | Frida (9)


Letzte Woche haben wir jede Menge Zweige, Drähte und Deko mit in die Schule gebracht. Damit wollten wir Adventskränze binden und dekorieren. Wir hörten Weihnachtsmusik und es duftete nach Tannenzweigen. Das Binden ist gar nicht so einfach, aber wir hatten eine tolle Anleitung. Wir alle hatten sehr viel Spaß! Und wusstet ihr schon, dass der Adventskranz 1839 vom evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern erdacht wurde? Er arbeitete in einer Art Kinderheim. Damals benutzte er für seinen „Wichernkranz“ ein Wagenrad, auf dem es nicht nur vier sondern mindestens 22 Kerzen gab. Vier große Kerzen für die Adventssonntage und 20 kleine, rote Kerzen für die übrigen Tage. Er entwarf den Adventskranz, damit die Kinder von der Straße zählen lernten und sehen konnten, wie lang es noch bis Weihnachten dauert.
Ich danke Katja, Mona und Alice (Anm. d. Red. Mütter aus der Smaragd-Klasse), dass sie das mit uns gemacht haben!!!
Monte goes Clubbing
November 2025 | Daniela Hansjakob



Die Monte begleitet unsere Kids nicht nur beim Lernen, sondern auch beim Großwerden. Und so durften auch heuer wieder alle Viert- bis Sechstklässler in einem geschützten Raum erleben, wie eine gelungene Clubnacht funktioniert: bei der jährlichen Mittelstufenparty.
Dafür wurde die Aula der Montessori-Schule zum Dancefloor: mit Profi-DJ-Pult, Lichtshow, Diskonebel und Seifenblasenmaschine.
Organisiert hat das Ganze ein engagiertes Schülerinnen- und Schülerteam, kräftig unterstützt von Hausmeister Tony und dem Monte-Alumnus Felix, der sein DJ-Equipment zur Verfügung stellte.
Drei Stunden lang haben die Kids ausgelassen gefeiert und getanzt, zu Beats von Major Tom, dem Oimara, Eminem und Co.
Am Ende des Abends durften die Eltern lauter glückliche und tanzermüdete Kinder abholen, die sicher noch lange von ihrer Mittelstufenparty – einer echten Clubnacht – erzählen werden.
Die Monte Kids starten in die Eislaufsaison – Ein Winterritual, das verbindet
November 2025 | Konstanze Fiola


Mit leuchtenden Augen, roten Wangen und jeder Menge Vorfreude hat für die Monte Kids wieder die Eislaufsaison begonnen. Kaum sind die Temperaturen gefallen, zieht es unsere Schüler:innen auf die Kunst-Eisbahn in Dachau – ein alljährliches Highlight, das bei Kindern, Lehrkräften und Eltern gleichermaßen beliebt ist. Für viele ist dieser Ausflug ein fester Bestandteil des Winterhalbjahres, der nicht nur Spaß sondern auch jede Menge wertvoller Erfahrungen mit sich bringt.
Eislaufen ist weit mehr als nur ein schöner Wintersport. Es fördert eine ganze Reihe motorischer und gesundheitlicher Fähigkeiten:
• Gleichgewicht & Koordination: Kinder lernen, ihr Körpergefühl zu schulen und sich sicher auf glattem Untergrund zu bewegen.
• Muskelkräftigung: Beine, Rumpf und sogar Rücken- und Bauchmuskulatur werden beim Eislaufen intensiv trainiert.
• Ausdauer & Herz-Kreislauf-Fitness: Die Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und unterstützt eine gesunde Kondition.
• Motorische Entwicklung: Besonders für jüngere Kinder ist das Eislaufen ein idealer Weg, Bewegungsabläufe zu koordinieren und Feinmotorik zu verbessern.
Über die körperlichen Vorteile hinaus stärkt Eislaufen auch das Selbstbewusstsein. Wer anfangs noch vorsichtig übers Eis rutscht und später stolz erste Kurven zieht oder sogar ohne Hilfe fährt, sammelt Erfolgserlebnisse, die lange nachhallen.
Gemeinsam aufs Eis – Stärkung des Zusammenhalts
Ein Besuch auf der Eisbahn bedeutet für die Monte Kids immer auch ein soziales Erlebnis. Kinder helfen einander beim Schnüren der Schlittschuhe, geben sich Halt bei den ersten Schritten und feiern gemeinsam die kleinen Fortschritte. So werden Teamgeist und Rücksichtnahme gefördert, Mut und Hilfsbereitschaft gestärkt und Gemeinschaftserlebnisse geschaffen, die verbinden und lange in Erinnerung bleiben.
Gerade für altersgemischte Gruppen, wie sie an der Montessori-Schule selbstverständlich sind, ist das Eislaufen eine wunderbare Möglichkeit, voneinander zu lernen und einander zu unterstützen.
Neben den sportlichen und sozialen Aspekten steckt noch mehr in diesem Winterausflug:
• Abwechslung vom Schulalltag: Die Kinder erleben Lernen durch Bewegung – ganz im Sinne der Montessori-Pädagogik.
• Natur und Jahreszeiten bewusst wahrnehmen: Auch wenn es sich um eine Kunst-Eisbahn handelt, vermittelt der Ausflug ein echtes Wintergefühl.
• Förderung der Selbstständigkeit: Schuhe anziehen, Schlittschuhe schnüren, eigene Grenzen kennenlernen – all das stärkt die Eigenverantwortung.
• Spaß und Motivation: Wer sich draußen austobt, kehrt zufrieden, motiviert und ausgeglichen in den Schulalltag zurück.
• Die Eislaufsaison an der Montessori-Schule Dachau ist jedes Jahr aufs Neue ein Ereignis, das die Kinder begeistert und ihnen gleichzeitig wertvolle Erfahrungen ermöglicht. Bewegung, Naturerleben, Teamgeist und ganz viel Freude am gemeinsamen Tun – all das macht diesen Ausflug zu einem besonderen Moment im Jahreslauf.
Die Monte Kids haben das Eis wieder erobert – und mit ihnen ein bisschen Winterzauber unseren Schulalltag.❄️⛸️
Ein kunterbunter Tag der offenen Tür an unserer Montessori-Schule Dachau
November 2025 | Konstanze Fiola



Viele hundert große und kleine Gäste durften wir an unserem diesjährigen Tag der offenen Tür begrüßen – und was für ein schöner und lebendiger Vormittag es war! Wochenlang hatte das Team aus Elternbeirat und Schule diesen besonderen Tag mit viel Liebe vorbereitet. Entsprechend groß war die Freude, als sich das Schulhaus bereits früh am Morgen mit neugierigen Familien, ehemaligen Schüler:Innen und vielen interessierten Besucher:innen füllte.
Ein lebendiges Miteinander
Auch in diesem Jahr präsentierten sich wieder zahlreiche Initiativen, Projekte und Bereiche unserer Schule:
• die Schulsozialpädagogik,
• die Medienpädagogik,
• unsere engagierten Schulsanitäter:innen aus der Oberstufe,
• die Schoolguides,
• die Alumni,
• die Schüler mit Verantwortung,
• die Streitschlichter,
• der Elternbeirat,
• die digitale Erziehung,
• die Medien- und Technik-Scouts,
• und natürlich die Schulleitung.
Sie alle ermöglichten einen farbenfrohen Einblick in das vielfältige Schulleben der Montessori-Schule Dachau. Außerdem gab es umfassende Informationen zum Ganztagsangebot, zur Mittagsbetreuung und zu den zahlreichen Aktivitäten, die unseren Schulalltag prägen.
Hospitationen – Montessori-Pädagogik live erleben
Ein besonderes Highlight – vor allem für interessierte Eltern und zukünftige Schüler:innen – waren die Hospitationen in unseren Klassen. Unsere Monte-Kids waren an diesem Vormittag regulär in der Schule und luden die Besucher:innen dazu ein, einen authentischen Blick in den Unterricht zu werfen. Die Hospitationen fanden in der Freiarbeit statt, einem zentralen Element der Montessori-Pädagogik. Hier vertiefen die Kinder selbstständig ihr Wissen, wählen Materialien nach ihrem Lernstand und arbeiten in ihrem eigenen Tempo. Für viele Eltern war es beeindruckend zu sehen, wie ruhig, konzentriert und selbstbestimmt die Kinder lernen.Schoolguides zeigen die Monte
Unsere Schoolguides führten routiniert die Gäste durch das Schulgebäude, erklärten Abläufe, zeigten Fach- und Klassenzimmer und beantworteten mit viel Geduld und Begeisterung zahllose Fragen. Draußen in unserem wunderschönen Schulgarten konnten sich die jüngeren Besucher:innen austoben, während drinnen viele bereichernde Gespräche zwischen Eltern, Pädagog:innen und Lehrkräften stattfanden.Ein Tag voller Austausch und Freude
Wir haben an diesem Tag viele tausend Fragen beantwortet und uns über das riesige Interesse an unserer Schule sehr gefreut. Der Tag der offenen Tür ist jedes Jahr ein besonderer Moment, um unsere Arbeit sichtbar zu machen – und gleichzeitig die Verbundenheit unserer Schulgemeinschaft zu spüren.Ein ganz herzliches Dankeschön geht an alle Beteiligten - die Pädagog:innen, alle Mitarbeiter:innen, den Elternbeirat und natürlich an die vielen Eltern und Kinder, die diesen Tag zu einem so großen Erfolg gemacht haben.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr – und auf viele neue Gesichter, die die Monte in Dachau kennenlernen möchten!
Wir backen Martinsgänse
November 2025 | Konstanze Fiola



Zum Sankt-Martins-Fest haben die Schüler:innen der Wolkenklasse fleißig Martinsgänse aus Hefeteig gebacken. Mit viel Freude und Geschick entstanden kleine Kunstwerke, die an eine schöne Tradition erinnern.
Sankt Martin von Tours war ein römischer Soldat, der durch seine Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe bekannt wurde. Eines kalten Wintertages begegnete er einem frierenden Bettler. Spontan teilte Martin seinen Mantel und schenkte dem Mann damit Wärme und Hoffnung. Diese Tat des Teilens macht ihn bis heute zu einem wichtigen Vorbild – besonders für Kinder.
Einer alten Überlieferung zufolge versteckte sich Martin in einem Gänsestall, als man ihn zum Bischof ernennen wollte. Er fühlte sich dieser Aufgabe nicht würdig. Doch die Gänse schnatterten so laut, dass er entdeckt wurde. Seither werden rund um den Martinstag Martinsgänse gebacken und gegessen.
Sankt Martin steht für Hilfsbereitschaft und das Teilen – Werte, die auch in unserer Schulgemeinschaft eine große Rolle spielen. Die gebackenen Martinsgänse erinnern an die bekannte Legende und laden dazu ein, über Mitgefühl und Gemeinschaft nachzudenken.
Ganz im Sinne der Montessori-Pädagogik konnten die Kinder beim Backen selbstständig tätig sein, praktisch lernen und gemeinsam erleben, wie schön es ist, etwas mit anderen zu teilen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Eltern, die das Projekt unterstützt haben!
Beim Elternseminar die Montessori-Pädagogik kennenlernen
November 2025 | AK Komm



Einblicke in die Montessori-Pädagogik bot Dr. Evelyn Timmermann-Raisch beim diesjährigen Elternseminar an der Dachauer Montessori-Schule. Einen Samstag lang widmeten sich mehrere Dutzend Eltern den Besonderheiten der Schulform. In einem Vortrag fragte Julka Grajcarova, geschäftsführende Vorständin des Montessori Landesverbandes Bayern: „Warum lernen Kinder hier, was sie morgen brauchen?“ Die Antwort war sehr eindeutig! Die Montessori-Pädagogik ermöglicht Kindern, nicht nur einen großen Wissensschatz zu erwerben, sondern zudem durch die Art des Lernens viele wertvolle Kompetenzen wie Kooperationsfähigkeit, Eigenverantwortung und reflexives, kritisches Denken. Fähigkeiten also, die zukünftig wichtiger denn je werden.
Im Anschluss entspann sich nicht nur eine angeregte Diskussion, sondern nach einem gemeinsamen Mittagessen konnten Eltern ihr Wissen in Einzelworkshops zahlreicher Lehrkräfte weiter vertiefen. Von Fragen rund ums erste Smartphone bis hin zum Rechnen- und Schreibenlernen für Erstklässler wurden viele Spezialgebiete abgedeckt. Der Grundsatz „Hilf mir, es selbst zu tun“ fand reale Anwendung und Differenzierung für die jeweiligen Altersphasen und Aufgabenstellungen.
Timmermann-Raisch und Grajcarova beschrieben die Kinder und Jugendlichen als „Baumeister“ ihrer selbst – und stellten zugleich klar, dass die Montessori-Pädagogik keinen Laissez-faire Unterrichtsstil propagiere, sondern junge Menschen zu einem eigenverantwortlichen Lernen in einem klaren Rahmen anleite. Auch Kritik an den Schriften Maria Montessoris kam zu Wort und wurde kontextualisiert.
Insgesamt gelang ein umfassender Einblick in den komplexen Schulalltag der Montessori-Kinder.
Halloween-Buffet in der Montessori-Schule Dachau
Oktober 2025 | Leonardo





Wie jedes Jahr fand auch heuer am Mittwoch vor den Herbstferien das große Halloween-Buffet der Rubin- und Smaragd-Klasse statt. Jeder sollte etwas Leckeres mitbringen – und es kamen richtig viele gruselige und kreative Sachen zusammen!
Natürlich durfte an Halloween auch das Verkleiden nicht fehlen. Es gab einen Affen, einen Sensenmann, eine böse Elfe und noch viele andere gruselige Gestalten. Manche Kinder haben sich aber auch gar nicht verkleidet – das war natürlich auch völlig okay.
Beim Essen gab es eine riesige Auswahl: leckere Donuts, gruselige Mumienwürstchen, Spinnenkuchen, Geisterbälle, Schleimkuchen, Blutkuchen und sogar viel gesundes Obst. Alles sah super aus und hat total lecker geschmeckt. Zuerst haben wir alle zusammen gegessen und danach wurde gemeinsam aufgeräumt. Es war so viel Süßes dabei, dass bestimmt einige einen kleinen Zuckerschock hatten – aber das hat niemandem die Laune verdorben!
Am Ende waren alle glücklich, haben viel gelacht, gegruselt und Spaß gehabt.
Insgesamt war es ein toller Tag!
Fische, Fische, noch mehr Fische - Unser Ausflug ins Sealife
Oktober 2025 | Frida


An einem Mittwoch im Oktober fuhren die Smaragde mit Frau Böhnstedt, Frau Mannaberg und Gaby mit dem öffentlichen Bus ins Sealife München. Ein Grund dafür: In der Smaragdklasse behandeln wir das Thema Meere und Ozeane. Wir gingen auch ins Sealife, damit wir mit eigenen Augen sehen konnten, wer da lebt. Außerdem lösten wir dort ein Rätsel zu den verschiedenen Meerestieren. Im Fühlbecken konnten wir sehr viele Tiere und Pflanzen anfassen. Es gefiel uns sehr gut, die bunten Fische und die blauen Haie zu beobachten.
Es war ein schöner Ausflug!
Medienkompetenz an der Monte
Oktober 2025 | Daniela Hansjakob



Ab wann soll mein Kind ein Smartphone bekommen? Wie viel Bildschirmzeit ist okay? Und wie begleite ich mein Kind dabei richtig? Fragen wie diese beschäftigen viele Familien – und natürlich auch die Monte. Seit März unterstützt Anne Röpke, Medienpädagogin und Mutter von zwei Kindern, unsere Schulfamilie bei genau diesen Themen. Wir haben mit ihr gesprochen.
Anne, gleich mal privat: Ab wann haben deine Kinder ihr erstes Smartphone bekommen?Meine beiden Töchter haben ganz klassisch in der 5. Klasse ihr erstes Smartphone bekommen. Ab der weiterführenden Schule ist das für viele Kinder einfach Teil des Dazugehörens. Und das finde ich auch völlig in Ordnung. Viel wichtiger als das Wann ist aber das Wie: Ich kann mein Kind nicht einfach unbegleitet in diese digitale Welt schicken. Das braucht klare Regeln: etwa Zeitlimits, kontrollierte App-Freigaben, mobile Daten nicht von Beginn an und vor allem echtes Interesse an dem, was die Kinder online machen. Und das Schwierigste von allem: Wir Eltern müssen selbst gute Vorbilder sein!
Du bietest eine wöchentliche Sprechstunde für Schülerinnen und Schüler an. Mit welchen Themen kommen sie zu dir?Ehrlich gesagt, eine feste Sprechstunde funktioniert bei Jugendlichen gar nicht so gut. Die kommen eher spontan auf mich zu: in der Pause, bei Projekten oder wenn sie mich einfach auf dem Gang sehen.
Am meisten beschäftigt sie, wenn ihre Privatsphäre verletzt wird. Also wenn jemand ungefragt Fotos postet oder Chatverläufe weiterleitet. Aber natürlich machen sie solche Fehler auch selbst. Außerdem wollen viele lernen, Fake News oder Internetbetrug besser zu erkennen. Nur ganz selten kommt jemand, der sagt: „Ich hänge zu viel am Handy.“
Und was bewegt die Monte-Eltern in deiner Elternsprechstunde?Da wünsche ich mir tatsächlich noch mehr Austausch. Der Bedarf wäre sicher da, das sehen wir ja an der Mediennutzung vieler Kinder. Auch hier gilt: Das beste Vorbild sind die Eltern selbst. Wichtig ist, gemeinsam analoge Zeit zu verbringen – ohne Bildschirm. Und echtes Interesse an der digitalen Welt der Kinder zu zeigen. Also ruhig mal zusammen YouTube-Shorts schauen, lachen, darüber reden. Und warum nicht das digitale Expertenwissen unserer Kinder nutzen? Wenn sie merken, dass sie uns etwas beibringen können, stärkt das ihr Selbstbewusstsein enorm.
Wie unterstützt du das Monte-Kollegium im Alltag?Ich bin inzwischen sozusagen die Ansprechpartnerin rund um Medienpädagogik. Lehrkräfte kommen zu mir mit Fragen wie: „Was mache ich, wenn das Schul-iPad nicht richtig genutzt wird?“ oder „Wie gehe ich mit Handys im Unterricht um?“
Außerdem habe ich einen medienpädagogischen Lehrplan von der 1. bis zur 10. Klasse erarbeitet, zu Themen wie digitale Etikette, KI, Fake News, Cyberkriminalität, Datenschutz oder den eigenen Gefühlen beim Medienkonsum. Manche Inhalte übernehmen die Lehrkräfte selbst, andere biete ich als Workshop an. Mein Ziel ist es, dass wir an der Monte digitale Medien bewusst und mit Freude nutzen.
Seit Anfang 2024 bildet die Monte Technik- und Medienscouts aus. Was steckt dahinter?Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Klassen. Die Technikscouts lernen alles rund um die Nutzung unserer digitalen Tools: von Teams bis zum Umgang mit Geräten. Die Medienscouts bringen schon etwas Erfahrung mit und werden von uns in Sachen Medienkompetenz weitergebildet.
Ziel ist, dass sie ihr Wissen an andere weitergeben, also „Peer to Peer“. So profitieren am Ende alle, und die Scouts übernehmen Verantwortung.
Als Monte-Mama leitest du auch den Arbeitskreis Medien. Woran arbeitet ihr aktuell?
Den Arbeitskreis gibt es seit drei Jahren. Anfangs lag der Fokus auf Projekten für die Mittelstufe. Das war uns aber zu kurz gedacht. Deshalb haben wir den Ansatz weiterentwickelt und eine breitere medienpädagogische Basis geschaffen, auch mit meiner jetzigen Stelle. Lehrkräfte und Schüler sind inzwischen gut eingebunden. Jetzt möchten wir die Eltern stärker erreichen, etwa mit einem regelmäßigen Newsletter rund um Medienkompetenz.
Unser Team ist bunt gemischt: sozial, technisch, kaufmännisch und journalistisch erfahren. Wer Lust hat mitzumachen und sich für Medienpädagogik interessiert, ist herzlich bei uns im Arbeitskreis willkommen.
Wir wachsen zusammen
Oktober 2025 | Konstanze Fiola

Ein wesentlicher Bestandteil der Montessori-Pädagogik ist die Gemeinschaft. Jüngere, ältere, größere und kleinere Kinder arbeiten jahrgangsübergreifend in der Grundstufe – also von der Ersten bis zur Dritten Klasse – und in der Mittelstufe – von der Vierten bis zur Sechsten Klasse – gemeinsam im Team. Dabei lernen sie nicht nur voneinander, sondern auch miteinander. Dieses Miteinander ist ein zentrales Element des schulischen Alltags und prägt das soziale Lernen nachhaltig.
Umso wichtiger ist es, dass neue Kinder gut in der Schulgemeinschaft und im Klassenverband ankommen. Denn wer sich wohlfühlt, kann sich öffnen, Vertrauen aufbauen und mit Freude lernen. Und da wir uns als Schulfamilie verstehen, spielen auch die Eltern eine bedeutende Rolle für das Gelingen dieser Gemeinschaft.
Dazu organisieren die einzelnen Klassen jedes Jahr verschiedene Aktionen, um das Miteinander zu stärken. So traf sich die Wolkenklasse vor kurzem zu einem gemeinsamen Lagerfeuer. Bei herrlichem Sonnenschein am Karlsfelder See hatten die Eltern reichlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, während die Kinder auf dem tollen Piratenspielplatz spielten, lachten, ratschten und neue Freundschaften knüpften.
Dieser Nachmittag war nicht nur unterhaltsam und fröhlich, sondern hat vor allem den Zusammenhalt in der Klasse gestärkt. Die Kinder sind nun als Gemeinschaft noch enger zusammengewachsen und Berührungsängste konnten abgebaut werden.
Ein herzliches Dankeschön an alle Eltern, die sich an diesem schönen Nachmittag engagiert und damit zu einem gelungenen Start in ein neues gemeinsames Schuljahr beigetragen haben.
Unser Monte-Herbstflohmarkt – ein voller Erfolg!
September 2025 | Konstanze Fiola



Auch dieses Mal war das Wetter uns und den Flohmarkt-Fans gnädig: am vergangenen Wochenende fand wieder der beliebte Flohmarkt an unserer Monte Dachau statt. Bereits seit 1992 ist diese Veranstaltung ein fester Bestandteil im Schuljahr – und lockt zahlreiche Besucher:innen auf unser Schulgelände.
Mit inzwischen mehr als 100 Ständen bot der Flohmarkt auch diesmal eine bunte Vielfalt an gebrauchten Schätzen, Spielzeug, Büchern, Kleidung und vielem mehr. Eltern, Kinder und Gäste schlenderten durch die Reihen, stöberten, handelten und genossen die fröhliche Atmosphäre.
Neben dem Flohmarkt sorgten zahlreiche kulinarische Angebote für das leibliche Wohl: Ein reichhaltiges Kuchenbuffet, Würstchen vom Grill und frisch gemachte Pommes luden zum Verweilen ein. Besonders beliebt war wie jedes Mal der traditionelle Waffelstand der Wolken- und Sternenklasse.
Auch für die kleinen Gäste war bestens gesorgt: Das Kinderschminken war ein voller Erfolg und verwandelte viele Kinder in Schmetterlinge, Löwen oder Superhelden. Und unser schöner Garten erfreut sich an diesem Tag nicht nur bei unseren Schüler:innen großer Beliebtheit und lädt zum Spielen und Toben ein.
Unser Herbstflohmarkt war rundum gelungen und einmal mehr ein tolles Gemeinschaftserlebnis für Groß und Klein. Wir danken allen Helfer:innen, Verkäufer:innen sowie allen Besucher:innen – wir freuen uns schon auf den nächsten Flohmarkt, der traditionell wieder im Frühling stattfindet!
Herzlich Willkommen! - Wir starten ins neue Schuljahr!
September 2025 | Konstanze Fiola

Es geht wieder los: In der Montessori-Schule Dachau sind wir in das neue Schuljahr gestartet. Nach den Sommerferien, gut erholt und voller Energie, konnten wir unsere kleinen und großen Monte-Kids endlich wieder begrüßen.
Ein besonders aufregender Moment: 48 Erstklasskinder haben bei strahlendem Sonnenschein ihren ersten Schultag bei uns erlebt – mit großen Augen, viel Neugier und jeder Menge Vorfreude.
Wir freuen uns riesig auf ein spannendes, buntes und erlebnisreiches Jahr mit euch allen – und wünschen euch jede Menge Spaß beim Lernen, Entdecken und Zusammenwachsen in unserer Monte-Familie.
Ein herzliches Willkommen auch an alle Eltern: Schön, dass ihr mit uns diesen Weg geht. Wir freuen uns auf eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit, viele Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse im neuen Schuljahr.
10. Klasse Abschlussfahrt nach Wien
August 2025 | Emma
Unsere Abschlussfahrt nach Wien war ein wunderschönes Erlebnis, das uns allen noch einmal die Gelegenheit gab, gemeinsam Zeit zu verbringen, bevor sich unsere Wege nach dem Schulabschluss trennen. Die Woche war gefüllt mit spannenden Aktivitäten, vielen Eindrücken und schönen Momenten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden.
Montag – Anreise & erste ErkundungenGleich zu Beginn unserer Reise gab es ein kleines Durcheinander: Das Hostel war überfordert und konnte uns zunächst nicht sofort einchecken. Die Wartezeit nutzten wir sinnvoll, indem wir in Gruppen oder gemeinsam die Umgebung erkundeten. Schließlich konnten wir unsere Zimmer beziehen und uns umziehen. Danach haben wir zusammen gepicknickt. Bis 22 Uhr durften wir in Kleingruppen noch alleine losziehen – viele von uns nutzten die Zeit für einen ersten Ausflug in die Innenstadt.
Dienstag – Kultur & AbkühlungAm nächsten Tag stand eine geführte Tour durch die Hofburg und den Stephansdom auf dem Programm – beides war sehr beeindruckend und interessant. Da es an diesem Tag besonders heiß war, beschlossen wir, den Nachmittag in einem Freibad zu verbringen. Dort konnten wir uns abkühlen und gemeinsam entspannen. Am Abend ging es für uns zum Wiener Prater, wo wir verschiedene Fahrgeschäfte ausprobierten und den Abend mit einem schönen Essen ausklingen ließen.
Mittwoch – Schloss Schönbrunn & NaschmarktAm Mittwoch besichtigten wir das Schloss Schönbrunn, das mit seiner prachtvollen Architektur sehr beeindruckte. Anschließend gingen wir gemeinsam mit Frau Schön über den Naschmarkt, wo es viele Köstlichkeiten und besondere Eindrücke gab. Zurück im Hostel machten wir uns frisch für den Abend. In kleinen Gruppen gingen wir essen, und danach nutzten viele von uns die Zeit, um noch schöne Erinnerungsfotos zu machen.
Donnerstag – Oper, Shopping & FestivalAm Donnerstag – unserem vorletzten Tag – besichtigten wir vormittags die Wiener Oper. Danach hatten wir Freizeit, die viele von uns zum Shoppen nutzten. Da wir vom Tag ziemlich müde waren, fuhren wir zurück ins Hostel, um uns auszuruhen. Am Abend besuchten wir gemeinsam ein Festival, aßen dort und gingen anschließend Cocktails trinken – in dem Wissen, dass es der letzte gemeinsame Abend war.
Freitag – AbreiseAm Freitagmorgen traten wir die Heimreise an.
Es war eine wunderschöne Woche, die ich jedem nur weiterempfehlen kann. Nach all dem Prüfungsstress war es eine perfekte Gelegenheit, gemeinsam zur Ruhe zu kommen, Spaß zu haben und unvergessliche Momente zu sammeln – gerade weil wir viele unserer Mitschülerinnen und Mitschüler danach vermutlich nicht mehr so schnell wiedersehen werden.
Beiträge zum Blog schreiben
Jeder ist herzlich eingeladen, Beiträge zu unserem Schuljahres-Blog und auch zur Rubrik "Schulleben" zu schreiben. Dazu haben wir ein paar Tipps für euch.





