Die Montessori-Schule Dachau

Eine 20-Jährige Erfolgsgeschichte im Zeitraffer

Im September 1991 schließen sich 24 Gründungsmitglieder zum Montessori-Verein Dachau zusammen. Sie wollen Alternativen zu den bestehenden Kindergärten und Schulen in der Kreisstadt schaffen.

Im Januar 1993 initiieren 6 Mütter den Förderverein Montessori-Schule Dachau. Ihr ehrgeiziges Ziel ist die Errichtung einer Schule für 20 bis 24 ABC-Schützen zum Schuljahresbeginn im September.

Zu Beginn des Schuljahres 1993/94 genehmigt die Regierung von Oberbayern dem Förderverein, eine private Grundschule nach den pädagogischen Grundsätzen Maria Montessoris zu errichten.

Die Montessori-Schule Dachau findet im Gebäude der Schule zur individuellen Lernförderung in München-Ludwigsfeld eine provisorische Unterkunft. Im September 1993 begrüßt Veronika Ebner-Bittersohl als Lehrerin und Schulleiterin 18 Kinder in der ersten Klasse.

Im April 1994 zieht die Montessori-Schule an ihren langjährigen Standort nach Dachau-Ost um. Die Eltern der Schulkinder richten die Gewerberäume als Schulgebäude her. Mit dem kontinuierlichen Ausbau der Schule werden Jahr für Jahr weitere Räume in der Fraunhoferstraße 7 angemietet.

Im April 1997 erhält der Förderverein die Genehmigung zur Errichtung der Montessori-Hauptschule. Im September besuchen Dachauer Kinder erstmals eine 5.Klasse der privaten Volksschule.

Im September 2001 geht die Schulleitung von Veronika Ebner-Bittersohl auf an Roland Grüttner und Susanne Hribar über.

Im Juli 2002 ist der Aufbau der Schule vollendet: Erstmals werden Schüler einer 9.Klasse in ihre Berufslaufbahn verabschiedet. Rund zwei Drittel der Jugendlichen haben den „Quali“ erreicht.

Seit Beginn des Schuljahres 2002/03 bietet die Montessori-Schule Dachau den Kindern die Möglichkeit, im M-Zweig über die zehnte Klasse den mittleren Bildungsabschluss zu erlangen.

Im September 2003 legt der Dachauer Stadtrat mit Schaffung des Baurechts den Grundstock für den Umzug der Montessori-Schule in einen Neubau im Stadtteil Augustenfeld.

Im Oktober 2004 wird die Schule für den i.s.i.-Innovationspreis (Stiftung Bildungspakt Bayern) nominiert.

Nachmittagsangebote als Vorläufer der offenen Ganztagsschule runden das pädagogische Konzept seit November 2004 ab.

Im Juli 2005 genehmigt die Regierung von Oberbayern den Schulneubau. Stadt Dachau und Montessori-Schule Dachau unterschreiben den notariellen Kaufvertrag für das Schulgrundstück im Augustenfeld im März 2006.

Baubeginn erfolgt mit Spatenstich am 01.Juni 2006. Der Rohbau ist im Herbst 2006 fertig. Das Richtfest folgt am 10.11.2006.

Susanne Hribar geht in Elternzeit. Roswitha Bernard übernimmt die Schulleitung.

Der erste Zuschuss vom Freistaat Bayern für den Bereich Ganztagsbetreuung im Neubau erfolgt im September 2007.

Die Planungen für eine 3-fach Turnhalle in Kooperation mit der Stadt Dachau beginnen im Oktober 2007.

Unter Einhaltung sowohl des Zeitplanes als auch des Budgets erfolgt der Umzug ins neue Schulgebäude im Februar 2008.

Im März 2008 wird Leon Heffels Schulleiter der Mittelstufe.

Die Mittagsbetreuung hat regen Zulauf und bietet ein umfangreiches Nachmittagsangebot an.

Die Jahrgangsmischung 1-3 ,4-6 und 7-8 + 9 + 10 ist im neuen Gebäude nun in allen Klassen möglich und steht vor neue Herausforderungen.

Evelyn Timmermann-Raisch übernimmt die Schulleitung in der Mittelstufe ab August 2012.

Eine zweite 10. Klasse wird 2013 in der Oberstufe gebildet.

Die Grundstufe bietet seit September 2013 zwei Ganztagsklassen an. Die Mittelstufe führt seit dem Schuljahr 2014/2015 ebenfalls zwei gebundene Ganztagsklassen. Die Oberstufe hat seit dem Schuljahr 2015/2016 Ganztagsklassen eingeführt. Der Start war erfolgreich.

Derzeit unterrichten 52 Lehrer und Lehrerinnen 427 Schüler in 20 Klassen an der Montessori-Schule Dachau. Ein Großteil der Schüler kommt aus der großen Kreisstadt Dachau. Der Einzugsbereich der Schule erstreckt sich aber über den gesamten Landkreis Dachau und den Norden des Großraums München.

Ulla Gabel

Geschäftsführerin