Wie wir lernen - Neues aus der Neurobiologie

Neuron

Am 8. Oktober haben wir unser Jubiläumsjahr eingeläutet. Auf den Abend und die Feierlichkeiten wurden wir wunderbar eingestimmt. Zwei 9. Klässlerinnen, Tina und Christina, spielten zwei- bis vierhändig am Klavier.

Dieser Bericht kann nur eine Zusammenfassung sein und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Er soll zeigen, wie spannend der Abend war und vielleicht den einen oder anderen auf die Vorträge an unserer Schule neugierig machen.

An dem Abend war das Thema „Wie wir lernen – wichtige Aussagen der Gehirnforschung“. Zur Einführung in den Abend sprachen kurz Herr Grüttner und Frau Dr. Timmermann-Raisch.

Roland Grüttner, Schulleiter der Oberstufe: „Wir schauen uns die Kinder an. Unser primäres Ziel ist es den Kindern den Raum zur Entfaltung zu geben.“

Dr. Evelyn Timmermann-Raisch, Schulleiterin Mittelstufe: „Vielleicht werden wir nach dem heutigen Abend besser verstehen, warum die Kinder beispielsweise die Namen von Fußballern sämtlicher Nationalitäten so gut behalten und genau wissen wer wann wo aus welcher Position ein Tor geschossen hat, während z.B. die Englisch Vokabeln nicht so leicht im Hirn bleiben wollen?“

Den eigentlichen Vortag hielt Frau Dipl. Päd. Susanne Scharnagl, vom Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen ZNL in Ulm. Sie hat uns die Hintergründe so mancher Binsenweisheit anhand wissenschaftlicher Studien näher gebracht bzw. anders ausgedrückt: wie das Neuronen-Netz sich besonders gut weitervernetzt.

Alle Gäste durften beim Hattie Quiz [1], bei dem die Effektstärke auf das Lernen verschiedener Kriterien eingeschätzt wurde, mitmachen.

Jetzt wissen wir, was den größten Effekt auf das Lernen hat:

[1] John Hattie, Prof. für Erziehungswissenschaften in Neuseeland. Verfasser der berühmten Hattie-Metastudie „Visible Learning“ über Einflussfaktoren von Schülerleistungen