Häufig gestellte Fragen

Hier haben wir die Antworten auf Fragen zusammengetragen, die uns immer wieder - insbesondere auf den Infoabenden und dem Tag der offenen Tür - gestellt werden.

Weitere Fragen und Antworten haben auch der Vorstand des Fördervereins sowie der Elternbeirat gesammelt.

Schulbetrieb

Wie funktioniert das mit der Jahrgangsmischung?

An der Montessori-Schule-Dachau haben wir eine Jahrgangsmischung von der 1. bis 3., von der 4. bis 6. und von der 7. und 8. Klasse. Die Prüfungsklassen der 9. und 10. Jahrgänge werden jeweils als Jahrgangsklassen beschult. Eine weitere Ausnahme bildet die zweijährige 10. Klasse, so dass Kinder das Pensum für den Mittleren Schulabschluss auf zwei Jahre verteilen können.

Eine Jahrgangsmischung hat verschiedene Vorteile, die wir seit über 25 Jahren in der Praxis umsetzen und immer weiter verfeinern. So gibt es Große und Kleine, also Erfahrene und Neuankömmlinge. Die höheren Jahrgänge erleichtern den Neuen ein unkompliziertes Ankommen, und führen sie als Paten in unsere Arbeitsweise sowie alles Weitere ein. Auch kooperative Lernformen sind etabliert, so dass die Älteren mit den Jüngeren den Stoff wiederholen und ihn so vertiefen. Die Jüngeren bekommen dadurch mehr Möglichkeiten, sich Inhalte eigenständig zu erschließen. So verknüpfen wir soziales Miteinander und nachhaltiges Lernen.

Wie behalten Sie den Überblick in der Freiarbeit?

In der Freiarbeit wählen die Kinder den Inhalt, die Sozialform und den Platz in den Lernräumen eigenständig. Ziel ist es dabei, das selbstgesteuerte Lernen anzuleiten und zu fördern. Kinder, die ihre Lernprozesse mitgestalten dürfen, erzielen ein höheres Maß an Lernbereitschaft und damit einen höheren Lernerfolg. Die Aufgabe der Lehrkraft ist es, die Lernumgebung kindgerecht bzw. jugendgerecht zu gestalten. Sie bereitet die Lernmaterialien vor, berät das Kind und hilft ggf. bei der Auswahl der zu bearbeitenden Aufgaben.

Kinder werden angeleitet, ihre Lernprozesse zu planen und zu dokumentieren. Zudem werden fast alle täglichen Arbeiten abgegeben und korrigiert. So behalten Kinder und Lehrkräfte einen Überblick über die Arbeiten.

Zudem führen die PädagogInnen gezielt genaue Beobachtungen durch, die ebenfalls dokumentiert und mit den Kindern besprochen, d. h. evaluiert werden.

Woher wissen Sie, was Kinder tun und können?

In der Grundstufe orientieren sich die Kinder im Wesentlichen an den sogenannten didaktischen Reihen z. B. in der Mathematik. Das Montessori-Material hält vielfältiges genau durchdachtes und aufeinander aufbauendes Material bereit, so dass jedes Kind in seiner eigenen Geschwindigkeit und je nach kognitiver Leistungsfähigkeit eigenständig arbeiten kann. Zudem wird z. B. in Deutsch oder der Kosmischen Erziehung themenorientiert gearbeitet.

In Mittel- und Oberstufe kommt zunehmend ein Wochenplan zum Einsatz, der den Kindern hilft, ihre Aufgaben gut zu strukturieren und inhaltlich aneinander anknüpfend zu arbeiten.

Was tun Sie, wenn ein Kind nicht freiwillig arbeitet?

Zuerst Ursachenforschung. Wir gehen davon aus, dass ein(e) Schüler(in) grundsätzlich arbeiten will. Es gilt also herauszufinden, was sie / ihn motiviert bzw. blockiert. Dort setzen wir an. Wichtig ist, dass sie / er sich konzentrieren lernt. Dabei gehen wir pragmatisch vor und versuchen die SchülerInnen möglichst individuell zu unterstützen.

Wir nehmen sie kurzfristig auch an die Hand und geben Arbeiten vor.

Wann und wie findet gebundener Unterricht statt?

Sofern es der Stundenplan ermöglicht, in der zweiten Hälfte des Vormittags. Der gemeinsame Unterricht ist kein klassischer Frontalunterricht, sondern dient dazu, einer Schülergruppe Inhalte und Themen zu vermitteln.

Die ersten Stunden wollen wir so viel wie möglich für die Freiarbeit nutzen, weil sie die zentrale Unterrichtsform an der Montessori-Schule darstellt.

Wie sieht dieser Unterricht aus?

Im gemeinsamen Unterricht werden Inhalte und Themen besonders aus dem Fachunterricht (Deutsch, Mathematik, Englisch etc.) eingeführt und erläutert. Grundsätzlich soll der gebundene Unterricht die Selbsttätigkeit des Schülers / der Schülerin anregen. In der Mittel- und Oberstufe gibt es Fachunterricht und teilweise zusätzliche Kurse wie etwa Informatik.

Erhalten Kinder Unterricht in Fächern?

Ja, jedoch weniger oft als in staatlichen Schulen und generell in den höheren Klassen mehr als in den Unteren.

Welche Fächer werden unterrichtet?

Zum Beispiel Deutsch, Mathematik, Englisch, Kosmische Erziehung, Kunst, Musik, Sport und in den höheren Klassen Hauswirtschaft (Soziales), technisch Werken (Technik) und Bürotechnik (Wirtschaft).

Erfüllen Sie den Lehrplan?

Was die meisten Inhalte und Ziele anbelangt: ja, bei der Gliederung (das heißt, wann was drankommt) sind wir flexibler. Die Entwicklung des Kindes im Laufe der Schuljahre betrachten wir als ein Ganzes. Manchmal arbeitet ein(e) Schüler(in) in bestimmten Fachbereichen auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau, während er / sie dabei anderweitig Versäumtes zu einem späteren Zeitpunkt nachholt.

Erbringen die Kinder die gleichen Leistungen wie RegelschülerInnen?

Generell ja. Eigentlich lernen sie mehr, wenn man die sogenannten „softskills“ wie Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Planungsvermögen oder Durchhalten dazu rechnen würde.

Warum Ganztagsklassen?

Mehr Zeit heißt mehr Bildung und Erziehung im schulischen Kontext. Es gibt mehr Umsetzungsmöglichkeiten für ganzheitliches und projektorientiertes Lernen, mehr Flexibilität in der Tagesgestaltung, intensivere Beziehung zu Pädagogen. Kognitives und soziales Lernen werden intensiver verknüpft und durch sinnvolle Freizeitgestaltung erweitert. Keine Hausaufgaben und stärkere individuelle Förderung sind zudem wichtige Faktoren. In der Mittel- und Oberstufe gibt es zusätzliche Angebote im Bereich Naturwissenschaften und eine zweite Fremdsprache (Französische und Spanisch).

Worin besteht der Unterschied zwischen Ganztagsklassen und Halbtagsklassen + Mittagsbetreuung?

Ganztagsklassen

  • Betreuungs- und Unterrichtszeiten:
    Mo-Do: 8.00 – 16 Uhr
    Fr: 8.25 - 12.40 Uhr (nach Bedarf mit anschließender Mittagsbetreuung bis incl. Klasse 4)
  • ganztägig feste Gruppen
  • ganztägig gleiche Gruppe von Lehrkräften und pädagogischen Begleitern
  • Unterrichts-, Angebots- und Erholungsphasen über den gesamten Tag verteilt
  • Neigungsgruppen werden über mehrere Wochen geführt (z.B. Sport, Kochen, Kreativwerkstatt, Spanisch in der Oberstufe etc.)
  • Ab Klasse 5: Französisch ab 2. Fremdsprache durchgängig bis Klasse 10 mit möglichem Abschluss DELF (diplôme d’études en langue française; umfasst die Stufen A1 bis B2)

Halbtagsklassen + Mittagsbetreuung

  • Mo – Fr: Unterricht 8:25 - 12:40 Uhr
    Mittagsbetreuung: Tage und Zeiten flexibel buchbar: 1-5 Tage
    Abholzeiten: 14:30, 15:30 oder 16 Uhr
  • Gruppenzusammensetzung variiert am Nachmittag
  • vormittags: Lehrkräfte und pädagogische Begleiter
    nachmittags: päd. Personal der Mittagsbetreuung
  • vormittags: Unterricht
    nachmittags: Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangebote
  • täglich wechselnde Angebote
Welche Übertrittsmöglichkeiten gibt es?

Alle, die es anderswo auch gibt.

Können Kinder aufs Gymnasium oder auf die Realschule?

Wenn sie die Voraussetzungen haben, können sie in eine Realschule oder ein Gymnasium wechseln. Allerdings müssen sie in der aufnehmenden Schule einen Probe-Unterricht bestehen.

Werden die Kinder auf einen solchen Übertritt vorbereitet?

Ja, wenn die Lehrkräfte der Meinung sind, dass das Kind aus pädagogischer und entwicklungspsychologischer Sicht für einen Übertritt geeignet ist. Der Grundschulunterricht deckt alle lehrplan- und probeunterrichtsrelevanten Inhalte ab.

Wie ergeht es Kindern dann auf der weiterführenden Schule?

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die SchülerInnen nach einer Umstellungsperiode mit der Arbeitsweise der neuen Schule gut zurechtkommen.

Können die Kinder hier den normalen QA bzw. Mittleren Schulabschluss erwerben?

Ja, sie werden darauf vorbereitet. Die QA-Prüfungen finden in Zusammenarbeit mit einer staatlichen Mittelschule statt. Der Mittlere Schulabschluss kann, je nach Erfolg des QA in einem oder zwei Jahren erzielt werden.

Welche Fördermöglichkeiten von „Problem-Kindern“ hat die Schule?

Unsere Arbeitsweise (Freiarbeit) ermöglicht den Lehrkräften eine individuellere Begleitung von einzelnen Schülern. Allerdings fordert diese Arbeitsweise des Schülers / der Schülerin auch zunehmende Selbständigkeit und „innere Disziplin“ (Montessori).

Wir sind keine Alternative zur Förderschule. Im Gegenteil: Wir sind genehmigt als Volksschule in freier Trägerschaft: eine Schule für alle Begabungsstufen.

Förderung von Kindern mit Teilleistungsstörungen?

Wir können die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Freiarbeit individueller begleiten und mit geeignetem Arbeitsmaterial versorgen. Eine gezielte Förderung können wir nicht leisten. Es gibt jedoch eine Kooperation mit einer Dyskalkulie- und LegasthenieTherapeutin.

Nehmen Sie Kinder mit Teilleistungsstörungen auf?

Eine Teilleistungsstörung ist an sich kein Grund eine(n) Schüler(in) nicht aufzunehmen. Wir entscheiden im Einzelfall.

Wie ist es mit der Leistungsmessung und -bewertung?

Die individuelle Begleitung der Schüler:innen ermöglicht der Lehrkraft grundsätzlich eine detaillierte Einsicht in den Wissensstand des Schülers / der Schülerin. Dabei orientieren wir uns an einem pädagogischen Leistungsbegriff, d.h. Leistung wird nicht nur auf den Wissenserwerb reduziert, sondern umfasst Fähigkeiten auch im sozialen und emotionalen Bereich. Individualisierte Lernprozesse beinhalten auch entsprechende Anpassung an das persönliche Leistungsvermögen des Kindes. Kontrollen haben daher eher für die Schüler:innen selbst eine Funktion. Mit Tests kann sich das Kind selbst prüfen, wie gut die eigenen Leistungen sind.

Für den Lernfortschritt ist entscheidend auch das Feedback. Dabei führen wir intensive Gespräche mit Eltern und auch mit den Kindern.

Gibt es Proben?

Die Schülerinnen und Schüler überprüfen in Tests, ob sie Lernziele erreicht und erarbeitete Inhalte erfasst haben. Diese Leistungsnachweise dienen den Kindern, den Lehrkräften und den Eltern als Orientierung.

Wie ist es mit Hausaufgaben? Bekommen die Kinder Hausaufgaben?

In den Halbtagsklassen halten wir es für notwendig, dass die Schülerinnen und Schüler die erarbeiteten Inhalte üben und vertiefen. In der ersten Jahrgangsstufe bekommen die Kinder klare Aufgabenstellungen. In den weiteren Jahrgangsstufen organisieren die Kinder ihre Arbeiten nach bestimmten Vorgaben weitgehend selbstständig.

In den Ganztagsklassen findet diese Übung weitgehend in der Studierzeit statt. Doch gibt es auch Bereiche wie Lesen, Kopfrechnen, Vokabeltraining etc., die darüber hinaus einer häuslichen Vertiefung bedürfen.

Wie sind die Unterrichtszeiten in der Grundstufe?

Im Halbtag:

In der Grundstufe jeden Tag von 8:25 Uhr bis 12:40 Uhr.
In der Mittel- und Oberstufe darüber hinaus an einem oder mehreren Tagen nachmittags Unterricht (abhängig von der Jahrgangsstufe und der gewählten Fächerkombination).
Am Nachmittag gibt es von der 1. bis zur 4. Jahrgangsstufe das Angebot der Mittagsbetreuung.

Im Ganztag:

Montags bis donnerstags von 8:25 Uhr bis 16:00 Uhr. Freitags bis 12:40 Uhr.

Wie sind die Unterrichtszeiten in der Mittel- und Oberstufe?

Im Halbtag:

Jeden Tag von 8:25 Uhr bis 12:40 Uhr, darüber hinaus an einem oder mehreren Tagen nachmittags Unterricht (abhängig von der Jahrgangsstufe und der gewählten Fächerkombination).
Am Nachmittag gibt es von der 1. bis zur 4. Jahrgangsstufe das Angebot der Mittagsbetreuung.

Im Ganztag:

Montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Freitags bis 12:40 Uhr.

Passt das zusammen – Montessori und Digitalisierung oder Informatik? Medienkompetenz auf montessorianisch

Montessori hat wunderbare sinnlich erfahrbare Materialien entwickelt. Sie sind bunt, anfassbar und strukturiert aufgebaut. Ziel ist das selbstständige und konkret erfahrbare Arbeiten für das einzelne Kind. Wir sind fest davon überzeugt, dass Montessori sehr wohl die Chancen der Digitalisierung gutgeheißen hätte. Auch auf digitale Weise kann jedes einzelne Kind in seinem eigenen Tempo gut strukturierte Inhalte selbstorganisiert erarbeiten. Voraussetzung dafür ist es, dass Kinder in der Nutzung geschult sind und nicht nur kompetent auf alle notwendigen Tools zurückgreifen können, sondern sich zudem auch der Herausforderungen oder gar Gefahren des Internets etc. bewusst sind. Wir betrachten somit die digitale Arbeit vor allem als Ergänzung, aber keinesfalls als Ersatz der bisherigen Arbeit und legen viel Wert auf einen angemessenen Umgang mit sozialen Medien.

Informatik wurde als neues Fach etabliert. Mit viel Freude und Begeisterung lernen nun bereits 4. Klässler, aber vor allem die 5er und 6er alle notwendigen Tools noch besser kennen. Auch das spielerische Programmieren nimmt an Fahrt auf. Für die Programmierung werden Open Source Programme wie Scratch oder Blockly verwendet. Eine Kooperation mit dem Medienzentrum Dachau ermöglicht uns auch das Ausleihen von Klassensätzen von Mini-Computern (Calliope), die speziell für den Informatikunterricht in der Grundschule und Sekundarstufe I entwickelt wurden, um anwendungsorientierte Programmierung zu realisieren. Dank einer guten Ausstattung mit Schüler-Geräten und eines Informatik-Raums mit interaktiven Bildschirmen gelingt anschaulicher Unterricht, der auch Möglichkeiten zur Differenzierung bietet. Des Weiteren steht uns ein 3D-Drucker zur Verfügung.

Obwohl wir schon beim Lockdown im März 2020 dank guter digitaler Ausstattung und guter Vorbereitung der Schüler und Schülerinnen rasch und gut digital arbeiten konnten, haben wir die Situation weiter verbessert. Unsere Kinder und Jugendlichen können sich nun von der Schule Convertibles (klappbare Notebooks, auch als Tablet nutzbar) ausleihen, die unser Systembetreuer für sie eingerichtet hat. Der Online-Unterricht und die Kommunikation über Microsoft Teams funktioniert mittlerweile ebenfalls ziemlich routiniert und ohne große Probleme.

Mehrere unserer Lehrkräfte wurden ebenfalls mit Tablets oder Notebooks ausgestattet sowie durch verschiedene Fortbildungen geschult, so dass dem digitalen Unterricht nichts mehr im Wege steht.

In der Schule wurde das W-LAN kontinuierlich ausgebaut, und es stehen ausreichend Endgeräte für die Schüler zur Verfügung. Im Rahmen des Digitalpaktes wurden weitere Mittel für den Ausbau der digitalen Ausstattung unserer Schule (z.B. große Bildschirme für die Klassenzimmer, Lehrer­endgeräte, Schullaptops etc.) beantragt.

Anmeldung / Aufnahme

Wie ist das Aufnahmeverfahren für die zukünftigen Erstklasskinder?
  1. Für den Januar 2022 ist ein Infoabend zur Aufnahme in die Grundstufe geplant. Ob dieser digital oder in Präsenz stattfinden kann, hängt von der Situation ab. Wir informieren Sie rechtzeitig auf unserer Homepage.
  2. Ab Mitte Januar 2022 können Sie sich hier die Anmeldeunterlagen herunterladen. Bitte füllen Sie sie aus und schicken sie an die Schule zurück.
  3. Ob bzw. in welcher Form ein Schnupperunterricht stattfinden kann, darüber informieren wir Sie zu gegebener Zeit hier auf unserer Homepage.
  4. Wir führen mit den Eltern ein Elterngespräch, zu dem Sie eigens eingeladen werden.
  5. Die Lehrerkonferenz entscheidet und Sie erhalten bis 9. März 2022 Bescheid.
Wie sind die Auswahlkriterien?

In der Regel bewerben sich mehr Kinder als wir Plätze zur Verfügung stellen können. Deshalb können wir trotz Eignung nicht allen Kindern einen Schulplatz anbieten. Unsere Auswahlkriterien sind:

  • Pädagogische Eignung (z. B. Konzentrationsfähigkeit)
  • Konstellation der Klasse (Jahrgang, Geschlecht…)
  • Vornehmlich Wohnort in Dachau und Landkreis
  • Bei gleicher Eignung werden Geschwisterkinder bevorzugt.
Gibt es freie Plätze für Seiteneinsteiger?

Es kann sein, dass wir nach der Aufnahme der zukünftigen Erstklasskinder bei der Klassenbildung vereinzelt freie Plätze für 2. oder 3.Klasskinder (Seiten- oder Quereinsteiger) haben. Wenn Sie Interesse an einem Schulplatz haben, laden Sie sich die entsprechenden Anmeldepapiere herunter, füllen Sie sie aus und schicken Sie sie an uns zurück.

Wir bearbeiten diese Anfragen sobald sich ein freier Schulplatz ergibt und kommen auf Sie zu, wenn sich eine Möglichkeit zum Hospitieren und gegenseitigen Kennenlernen ergibt. In der Zwischenzeit führen wir eine Warteliste, die aber keine Rangliste darstellt.

Bei weiteren Fragen zum Schulbetrieb und zur Anmeldung können Sie sich gerne an das Sekretariat wenden.

Schulgeld / Finanzen

Wie hoch ist das Schulgeld?

Die Höhe des Schulgelds ist von der Mitgliederversammlung beschlossen. Es beträgt zwischen 1.416 Euro und 3.672 Euro jährlich für das erste Kind. Soll das Kind die Ganztagsschule besuchen, ist dafür ein zusätzliches Schulgeld von 1.500 Euro zu zahlen. Für weitere Kinder einer Familie greift eine Geschwisterermäßigung. Nähere Informationen zum Schulgeld können Sie der Schulgeldordnung und der Schulgeld-Übersicht entnehmen.

Welche Kosten kommen noch auf mich zu?

Wir erheben eine Anmeldegebühr von 100 Euro. Beim Zustandekommen des Schulvertrags sind Sie zur Zahlung eines zinslosen Baustein-Darlehens in Höhe von 1.550 Euro verpflichtet, das Sie ein Jahr nach Beendigung des Schulbesuchs Ihres Kindes zurückerhalten. Sollten Sie die 20 (10) Arbeitsstunden, zu deren Ableistung im Schuljahr Sie verpflichtet sind, nicht leisten können oder wollen, erheben wir pro nicht geleisteter Arbeitsstunden 50 Euro. Für Ausflüge etc. sammeln die Lehrkräfte Beträge für die Klassenkasse ein. Mittagsbetreuung und Schulbus sind zusätzliche und gesondert zu zahlende Leistungen.

Bei weiteren Fragen zum Schulgeld bzw. den Finanzen können Sie sich gerne an Frau Simon wenden.

Schülertransport

Wer wird befördert?

Vorrangig werden Schüler-/Innen der Grundstufe befördert, Mittel- und Oberstufenschüler-/Innen werden auf die Restplätze verteilt. Es besteht kein Anspruch auf Mitnahme, aber wir versuchen es für jeden, der eine Busbeförderung möchte, möglich zu machen.

Wo steigen die Schüler-/Innen ein?

Die Schüler-/Innen müssen zur nächstgelegenen Bushaltestelle, oder zu einem gut erreichbaren Bushaltepunkt, nahe dem Zuhause kommen.

Wann fahren die Busse?

Ankunft in der Montessori-Schule-Dachau ist ca. 8:15 Uhr. Abfahrt ist immer 12:45 Uhr für die Halbtagsklassen und um 16:05 Uhr für die Ganztagsklassen und die Mittagsbetreuung.

Wie meldet man sich an?

Die Busanmeldung muss jedes Jahr erneut erfolgen, auch wenn das Kind im letzten Jahr bereits befördert wurde. Das Anmeldeformular ist ab Mitte Juni bis Mitte Juli auf der Homepage zu finden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig/möglich! Es erfolgt eine Erinnerung per Mail. Später angemeldete Kinder können nicht mehr berücksichtigt werden. Eine Schulbusanmeldung ist verbindlich. Bei Abmeldung während des laufenden Schuljahrs erfolgt keine Kostenerstattung.

Wie hoch sind die Kosten?

Der Jahresbeitrag "Busgeld" liegt, egal von wo befördert wird, bei momentan 850 EUR und ist im Voraus zu entrichten. Der Beitrag ist weit entfernt von einer Kostendeckung. Änderungen behalten wir uns vor.

Bei weiteren Fragen zum Schüler­transport können Sie sich gerne an den AK Bus wenden.